Anna Delvey im Februar 2021 auf freiem Fuß in New York. Imago/Future Image International

Also war an den Gerüchten wohl doch etwas dran: Laut einem Bericht der New York Post sollte Anna Sorokin eigentlich längst auf dem Weg nach Deutschland sein. Die nicht erst durch die Netflix-Serie „Inventing Anna“ bekannt gewordene Hochstaplerin sollte bereits am Montag aus der Abschiebehaft entlassen und auf den Weg nach Deutschland gebracht worden sein – doch die 31-Jährige konnte das gerade noch verhindern.

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Anna Sorokin konnte Abschiebung offenbar verhindern

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Spiegel berichtetet, dass es in dieser Woche zur Abschiebung kommen würde. Laut der New York Post sollte Anna Sorokin am Montagabend ein Flugzeug besteigen und am Dienstagmorgen in Frankfurt am Main landen. Doch dazu kam es offenbar nicht. Wie die Bild nun berichtet, soll sich die Deutsche auf den letzten Drücker erfolgreich gegen eine Abschiebung gewehrt haben. In einem Flugzeug, das aus New Jersey ankam, saß sie jedenfalls nicht.

Anna Sorokin, verurteilte Hochstaplerin aus Deutschland, im Gerichtssaal. AP

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Die Gründe dafür sind völlig unklar, auch ein neuer Abschiebetermin steht noch nicht fest. Möglich ist, dass sie und ihre Anwälte geltend machen konnten, dass die verurteilte Star-Betrügerin wenigstens bis zur Berufungsverhandlung über ihren Antrag, doch noch in den USA bleiben zu dürfen, nicht abgeschoben wird. Die Verhandlung soll am 19. April stattfinden.

Anna Sorokin gibt Hinweise auf mögliche Abschiebung

Hinweise darauf, dass es für Anna Sorokin tatsächlich zurück nach Deutschland gehen könnte, lieferte sie – obwohl sie sich faktisch bedeckt hielt – in den letzten Tagen reichlich auf Instagram. So wurde deutlich, dass sie auch deutschsprachige Medien zumindest auf dem Schirm hat. Am Montag teilte sie zudem die Story einer deutschsprachigen Modebloggerin – und beschwerte sich tags zuvor extrem über die Haftbedingungen bei der US-Ausländerbehörde.

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Auf Instagram schrieb sie: „Rikers ist wie ein Luxushotel in Marrakech im Vergleich mit der Abschiebehaft. Rikers könnte niemals damit durchkommen, jemanden für nur 15 Minuten am Tag rauszulassen, wie es die ICE tut. Die Abschiebehaft gibt mir große ‚Kreditkarte abgelehnt‘-Vibes.“ Dass sie diese Bedingungen nun weiterhin aushalten muss, dürfte sie aber als Erfolg werten.