Der Strand ist während des Spring Breaks mit jugendlichen Partygängern gefüllt. Foto: dpa/Mike Stocker

Feiern trotz Pandemie: Wie in jedem Jahr zieht es zahlreiche Studierende zum Spring Break in den US-Bundesstaat Florida. Das Corona-Jahr 2021 stellt dabei offenbar keine Ausnahme dar. In Miami Beach wurden am vergangenen Wochenende rund 150 Personen festgenommen, da sie gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen haben sollen. Dies geht aus einem Bericht der Frankfurter Rundschau unter Berufung auf die New York Post hervor.

Bereits am Freitag kam es in Miami Beach zu Auseinandersetzungen zwischen Party-Teilnehmern und der Polizei. Bei dem Versuch, Verhaftungen vorzunehmen, wehrte sich die Masse und verletzte zwei Polizisten. Die Polizei setzte Pfefferkugeln ein. Anschließend seien 120 Menschen verhaftet worden, am Folgetag noch einmal 30.

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Bürgermeister: „Wir werden dich verhaften“

Wie Local 10 News berichtete, habe sich auch der Bürgermeister Dan Gelber zur dortigen Situation geäußert: „Es ist wirklich eine schwierige Situation.“ Gelber machte auf die herrschende Ausgangssperre ab Mitternacht aufmerksam. Viele Partygäste würden mit den „falschen Absichten“ nach Miami Beach reisen. Zudem sprach der Bürgermeister eine Warnung aus: „Wenn du kommst, weil du denkst, dass hier alles geht, wirst du eine schreckliche Zeit haben. Wir werden dich verhaften.“