Harry und Meghan vor dem Düsseldorfer Rathaus. Der Prinz und seine Frau warben 2012  für die „Invictus Games“, die von Harry mit ins Leben gerufen wurden. 
Harry und Meghan vor dem Düsseldorfer Rathaus. Der Prinz und seine Frau warben 2012  für die „Invictus Games“, die von Harry mit ins Leben gerufen wurden.  Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan haben nach Angaben ihres Sprechers in New York wegen Pressefotografen beinahe einen schweren Unfall erlitten. Demnach saß auch Meghans Mutter Doria Ragland mit im Wagen.

„Gestern Abend wurden der Herzog und die Herzogin von Sussex sowie Frau Ragland durch eine Gruppe äußerst aggressiver Paparazzi in eine beinahe katastrophale Verfolgungsjagd verwickelt“, sagte der Sprecher am Mittwoch britischen Medien zufolge.

„Diese unerbittliche Verfolgungsjagd, die mehr als zwei Stunden dauerte, führte zu mehreren Beinahe-Zusammenstößen mit anderen Fahrern auf der Straße, Fußgängern und zwei Beamten der New Yorker Polizei.“ Eine andere Quelle für den Vorfall gab es zunächst nicht.

Wie die BBC später berichtet, erklärte die New Yorker Polizei in einer Mitteilung, „zahlreiche Fotografen“ hätten es erschwert, die privaten Sicherheitsleute von Harry und Meghan beim Schutz des Konvois zu unterstützen. Allerdings seien die beiden angekommen und es seien „keine Zusammenstöße, Vorladungen, Verletzungen oder Verhaftungen“ im Zusammenhang mit der Autofahrt gemeldet worden.

Harrys gibt Paparazzi Schuld am Tod seiner Mutter Diana

Harrys Mutter Prinzessin Diana war 1997 bei einem Verkehrsunfall in Paris gestorben, als sie von Paparazzi verfolgt wurde. Der Sohn von König Charles III. macht der Boulevardpresse immer wieder heftige Vorwürfe, derzeit laufen in London mehrere Klagen von Harry gegen Verlage. Auch in seinem Buch „Reserve“ (englischer Titel: „Spare“) hatte Harry schwere Vorwürfe erhoben. Er wiederholt darin immer wieder, dass Paparazzi Schuld am Tod seiner Mutter Diana seien.

„Auch wenn Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf ein gewisses Interesse seitens der Öffentlichkeit treffen, sollte dies niemals auf Kosten der Sicherheit von irgendjemandem gehen“, sagte der Sprecher. „Die Verbreitung dieser Bilder fördert angesichts der Art und Weise, wie sie erlangt wurden, eine äußerst aufdringliche Praxis, die für alle Beteiligten gefährlich ist.“

Erster gemeinsamer Auftritt seit Krönung von Harrys Vater Charles III.

Meghan hatte am Dienstagabend (Ortszeit) in New York einen Preis für ihren Einsatz für Frauen und Mädchen erhalten. Es war der erste gemeinsame öffentliche Auftritt des Paares, seitdem Harry allein bei der Krönung seines Vaters Charles III. in London war.