Alex Pullin verstarb im vergangenen Sommer, 15 Monate später erwartet seine Witwe ein Kind von ihm. Instagram/Ellidy Vlug

Das klingt ein bisschen nach Science-Fiction, doch diese irre Geschichte ist wahr! Rund 15 Monate nach seinem Tod im vergangenen Juli wird der australische Snowboarder Alex Pullin († 32) noch einmal Vater werden. Möglich machen das moderne Medizin und ein tief sitzender Wunsch, der offenbar nicht von einem gemeinsamen Lebensplan abhing.

Ellidy Vlug und das Sperma ihres toten Mannes

Ellidy Vlug, so heißt die Witwe des toten Sportlers, hat nun auf Instagram verkündet, dass sie im Oktober Mutter werden wird. „Bubba Chump kommt diesen Oktober. Dein Dad und ich haben jahrelang von dir geträumt, Kleiner“, schrieb sie unter zwei Fotos auf denen sie ihren wachsenden Babybauch in die Kamera hält. Sie und Alex Pullin hätten schon einige Zeit versucht, ein Baby zu zeugen, doch das hatte nie geklappt – und dann machte der Tod des Sportlers dem gemeinsamen Vorhaben vermeintlich ein Ende.

„Als mein Liebster seinen Unfall hatte, hielten wir alle an der Hoffnung fest, dass ich in diesem Monat schwanger sein würde. Wir hatten versucht, ein Baby zu bekommen. Eine künstliche Befruchtung stand auf dem Plan“, schrieb sie. Doch sie wurde auch bei diesem Versuch nicht schwanger. Ihren Traum vom Baby wollte Ellidy dennoch nicht aufgeben, nachdem Pullin beim Speerfischen vor der australischen Küste ums Leben kam. Wie RTL berichtet, waren es dann britische Ärzte, die dem toten Pullin Spermien entnahmen und seiner Witwe einpflanzten. Und das hatte Erfolg!

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Ellidy Vlug ist aufgeregt, auf das was kommt

Viele ihrer Follower freuen sich über diese Nachricht, und dennoch wird es für das Kind wohl komisch sein, wenn es herausfindet, dass sein Vater längst tot war, als es gezeugt wurde. Ellidy Vlug sieht sich jedenfalls bereit für diese Herausforderung. „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich das allein in Angriff nehmen würde“, schreibt sie. „Ich war noch nie so sicher und aufgeregt über etwas in meinem ganzen Leben.“

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Als alleinerziehende Mutter ist sie eine unter vielen, doch sie ist wohl die einzige, deren Partner schon während der Befruchtung nicht mehr am Leben war.