Nicht nur Deutschland, auch Belgien und die Niederlande sind von der Flut-Katastrophe getroffen worden. 24 Menschen starben in Belgien. Weniger stark getroffen wurden die Niederlande. Dort sorgt eine Meldung über eine besondere Rettung für Schlagzeilen.

Kuh im Fluss gesichtet: Anwohner alarmierten die Hilfsdienste

Eine von der Hochwasser führenden Maas mitgerissene Kuh ist rund 100 Kilometer weiter aus dem Fluss gerettet worden. „Es ist für uns sehr überraschend, dass die Kuh so eine Strecke überstanden hat“, sagte ein Feuerwehrmann dem Sender „Omroep Brabant“ am Samstag. „Ob das Tier die ganze Zeit mitgetrieben wurde, ober ob es auch Abschnitte gab, wo es mit den Füßen den Boden berührte, wissen wir nicht.“

Die schließlich im Uferbereich der Maas feststeckende Kuh wurde am Samstag in Escharen südlich der Grenzstadt Nimwegen gerettet, nachdem Anwohner die Hilfsdienste alarmiert hatten. Wie sich herausstellte, stammt die Kuh aus dem Ort Echt im Süden der Niederlande, rund 100 Kilometer entfernt. Ein Tierarzt untersuchte die Kuh vor Ort. Der Landwirt, dem das Tier gehört, machte sich auf den Weg, um seine Kuh nach der abenteuerlichen Flussfahrt abzuholen.