Auch die Berliner Polizei setzt mobile Blitz-Wagen ein.
Foto: imago images/Jürgen Ritter

Erst kleinlich, dann kleinlaut: In Bielefeld pappte ein Polizist ein Knöllchen an ein mobiles Blitzgerät mit dem Spitznamen „Guntram“. Denn das Ordnungsamt der Stadt hatte den Wagen in einem Wohngebiet an einer Straßenseite entgegen der Fahrtrichtung aufgestellt. Das Ordnungsamt sollte 15 Euro an die Polizei überweisen, denn das ginge ja gar nicht. 

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Geht aber doch. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass für die Blitzer eine Ausnahmeregelung gilt. Ein Polizeisprecher: „Wir werden die Sache nicht weiter verfolgen. Das Verfahren wird eingestellt.“ Der Standort des Blitzgeräts an einer Straßenkreuzung sei ordnungsgemäß gewesen. Und das gelte deshalb auch für die „schnellen Fotos“, die es von Autos geschossen hat, die zu schnell unterwegs waren.