Ein neugeborenes Kegelrobbenjunges liegt am Strand von Horsey, als die Welpensaison an einem der wichtigsten Standorte für diese Säugetiere in Großbritannien beginnt. Auch an der Nord- und Ostsee sind die Tiere wieder heimisch.  dpa

Kegelrobbennachwuchs auf Helgoland: Die ersten Jungtiere der Saison bevölkern mit ihren Müttern die Düne der Felseninsel, wie der Helgoland Tourismus Service am Freitag mitteilte.

Bis Donnerstag seien es vier Kegelrobben-Babys gewesen. In der vergangenen Saison wurden auf der Düne 653 Geburten gezählt. Der unter Naturschutz stehende Kegelrobbenstrand wird gemeinsam von der Gemeinde Helgoland und dem Verein Jordsand betreut.

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In ihren ersten Lebenswochen seien die kleinen Kegelrobben besonders anfällig für Störungen. Beobachter müssen mindestens 30 Meter Abstand halten. Kegelrobben sind die größten Raubtiere in Deutschland. Im Winter 1996/97 gab es erstmals wieder Nachwuchs der Tiere auf Helgoland.

Robben sind Raubtiere und auch können beißen. Tierschützer warnen davor, den Kegelrobben an der Ostseeküste zu nahe zu kommen. Robben brauchen vor allem Ruhe, damit sich ihr Bestand an der Küste erholt.