Raquel Rodriguez vor der Entfernung ihrer Zyste (li.) und zwei Wochen danach.
Raquel Rodriguez vor der Entfernung ihrer Zyste (li.) und zwei Wochen danach. TikTok

Diese Geschichte klingt nach purem Wahnsinn und kolossalem Ärztepfusch, doch für Raquel Rodriguez aus dem US-Bundesstaat Minnesota nahm die dramatische Geschichte doch noch ein kleines Happy End.

Kindergärtnerin lebt 5 Jahre mit Riesen-Zyste

Fast fünf Jahre lang lebte die 25 Jahre alte Kindergärtnerin mit starken Schmerzen im Unterleib, die vor allem beim Sex stärker wurden. Sie ging zu verschiedenen Ärzten, doch niemand konnte oder wollte ihr helfen. Denn immer wieder wurde die junge Frau von Ärzten und Notaufnahmen mit den merkwürdigsten Begründungen nach Hause geschickt, ohne sie angemessen zu untersuchen. So erklärte ein Arzt ihr sogar: „Das liegt am zu großen Penis ihres Partners“. Lag es nicht. Stattdessen wuchs im Eierstock von Raquel Rodriguez eine mehr als vier Kilo schwere Zyste mit vier Liter Flüssigkeit.

Im letzten Jahr wurde es dann schlimmer. Neben den Schmerzen begannen ihr dann auch die Haare auszufallen. Sie verlor viel Gewicht und dann begann plötzlich ihr Unterleib anzuschwellen. Rodriguez verriet auf ihrem TikTok dazu: „Beim Bauch war so rund, dass mir ständig Menschen zur Schwangerschaft gratulierten.“ Selbst Freunde gingen einfach davon aus, dass Rodriguez schwanger sein musste. Doch ein neuer Frauenarzt führte eine Ultraschalluntersuchung durch, entdeckte die Monster-Zyste und konnte der Kindergärtnerin nach fünf Jahren endlich helfen.

Riesen-Zyste wurde bei 2-Stunden-OP entfernt

Bei einem zweistündigen Eingriff im Memorial Hospital von Minneapolis schnitten Chirurgen den Tumor, der einen Durchmesser von inzwischen 28 Zentimetern hatte, heraus. Bis dahin hatte die Zyste aber schon einiges an Schaden angerichtet. So mussten bei der OP auch Rodriguez' rechte Eierstöcke und Eileiter entfernt werden.

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Zwei Wochen später geht es der Patientin so gut wie lange nicht mehr. „Mein Bauch ist total klein geworden. Ich kann schon wieder Einkaufen gehen und sogar in die Gym“, sagte sie. „Aber ehrlich gesagt, das Beste ist, dass ich keine unerträglichen Schmerzen mehr habe.“