Selber schlagen ist erlaubt, aber Weihnachtstannen aus einem Verkaufsstand klauen geht gar nicht.  dpa

Die Serie der Weihnachtsbaum-Diebstähle in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) reißt nicht ab. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte, wurden in der Nacht von einer Verkaufsfläche an einem Supermarkt im Zentrum der Residenzstadt 29 Nordmanntannen gestohlen. Der Schaden beträgt den Angaben zufolge 765 Euro.

Erst vor einer Woche war dort bereits eine Lkw-Ladung solcher Tannen verschwunden. Auch diesmal war die Umzäunung aus Bauzäunen aufgebrochen worden. Es war bereits der fünfte größere Tannenbaum-Diebstahl in den vergangenen Jahren in Neustrelitz. Die Diebstähle konnten laut Polizei bisher nicht aufgeklärt werden.

Tannendieb von Neustrelitz 

In Neustrelitz geht ein Tannen-Dieb um.  Erst vor einer Woche hatten Unbekannte dort schon einmal zugeschlagen. Vor fünf Jahren waren in Neustrelitz gleich 140 Bäume, 2018 und 2019 jeweils 50 und 65 Nordmanntannen kurz nach der Anlieferung verschwunden. Die Diebstähle wurden laut Polizei bisher nicht aufgeklärt.

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Doch was um Himmels Willen macht man mit den Bäumen? Als günstiges Brennholz zum Einlagern verwenden? Selber weiter verkaufen, Kränze binden? Die Tatsache, dass bei beiden Diebestouren etwa dreißig Baume gestohlen wurden, lässt auf die Größe des Tatwagens schließen.  

Zeugen, die in der Tatnacht auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Verbleib der Nordmanntannen machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224 oder bei der Internetwache unter www.polizei.mvnet.de.