Ein 26-Jähriger war mit seinem Freund zugange - am nächsten Tag flatterte ihm ein Brief ins Haus. Fotos: Imago/AddictiveStock, Twitter

Nichts geht über ein ausgelassenes Schäferstündchen – es gibt wohl kaum jemanden, der daran keine Freude hat. So ging es auch einem 26-jährigen jungen Mann aus Glasgow. Als er mit seinem Partner zugange war, vergaß Stephen Cunningham allerdings, dass die beiden in Sachen Lautstärke immer weiter aufdrehten. Die Quintessenz: Am nächsten Tag fand er einen Brief von seinen Nachbarn.

„Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir mehr hören als wir sollten“

In Handschrift beschwerte sich jemand aus seinem Wohnhaus über das zu laute Sexleben des 26-Jährigen. „Lieber Nachbar, dies ist eine freundliche Notiz Ihrer Nachbarn, um Sie daran zu erinnern, dass die Wände in diesen Gebäuden dünn sind und dass Geräusche überall zu hören sind“, heißt es in dem Schreiben. Man respektiere, dass es unvermeidlich ist, seine Nachbarn ab und an zu hören. „Aber wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass wir mehr hören als wir sollten.“

Und weiter: „Ich bin sicher, dass Sie mir zustimmen werden, dass wir alle rücksichtsvoll und respektvoll gegenüber den Nachbarn handeln sollten. Ihre privaten und intimen Momente wollen wir nicht mit Ihnen teilen.“ Deshalb bittet der Schreiber höflich, den Lärm in der Nacht einzuschränken. „Bitte denken Sie daran, dass sich Schall in unserem Gebäude schnell ausbreitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

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Im Gespräch mit dem News-Portal „DailyRecord“ gab Cunningham an, dass er über den merkwürdigen Brief lachen musste. „Ich bin gestern Morgen aufgewacht und es war unter meine Tür geschoben worden. „Ich bin um 8.30 Uhr aufgewacht – also müssen sie früh da gewesen sein, um sicherzugehen, dass ich noch schlafe“, sagt er. „Ich lag vor Lachen auf dem Boden, als ich es gelesen habe.“ Auch sein Freund habe den Zettel lustig gefunden, aber etwas peinlich sei es den beiden dann doch gewesen. „Meine Freunde haben mir geraten, für meine Nachbarn Ohrstöpsel zu kaufen.“