Der Vorstandsvorsitzende von Tesla und SpaceX, Elon Musk Susan Walsh/AP/dpa

Jetzt hat auch Elon Musk, der derzeit reichste Mensch der Welt, einen Sex-Skandal am Hals. Die Webseite „Business Insider“ behauptet, dass der Tesla-Boss einer privaten Flugbegleiterin 250.000 Dollar gezahlt hat, um einen Vorwurf von sexueller Belästigung aus der Welt zu schaffen.

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Der mutmaßliche Vorfall soll sich an Bord eines Privatjets von Musk auf dem Flug von Amerika nach London ereignet haben. „Business Insider“ wurde die eidesstattliche Erklärung eines Freundes der Frau zugespielt. Dem hatte die Flugbegleiterin erzählt, dass Musk sie in sein Schlafzimmer an Bord gerufen und sie aufgefordert habe, ihm eine Massage zu geben: „Musk habe daraufhin ‚seine Genitalien entblößt‘, sie am Bein berührt und „ihr angeboten, ein Pferd zu kaufen, wenn sie noch mehr machen würde‘“. Mit „mehr“ habe der Milliardär „Sex-Akte“ gemeint.

Die Flugbegleiterin sei eine passionierte Reiter. Aber sie habe Musks Angebot abgelehnt und die Massage, ohne seine sexuellen Wünsche zu erfüllen, zuende gebracht.

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Elon Musk ist der reichste Mensch der Welt

Die von Musk gegründete Firma SpaceX, die der Privatjet gehört, zahlte der Flugbegleiterin vor vier Jahren 250.000 Dollar als Vergleich. Musk bestreitet die Version der Ereignisse und schrieb als Antwort an „Business Insider“: „Bei dieser Story fehlt einiges. Es ist eine politische Attacke. Wenn ich wirklich dazu neigen würde, Frauen sexuell zu belästigen, wäre das wohl nicht das erste Mal in 30 Jahren herausgekommen.“

Musk schrieb bei Twitter dazu, er fordere die „Lügnerin“ heraus, auch nur ein Detail wie Narben oder Tätowierungen zu beschreiben, das nicht der Öffentlichkeit bekannt sei. „Sie wird dazu nicht in der Lage sein, weil dies nie passierte“, schrieb er. Musk behauptete auch, die Freundin sei eine „extrem linke Aktivistin/Schauspielerin in Los Angeles“.

Der polarisierende Unternehmer, der unter anderem auch das Raumfahrtunternehmen SpaceX gründete und von seinen Fans als alte Gewissheiten über Bord werfendes Genie verehrt wird, während Kritiker ihm unberechenbaren Größenwahn vorwerfen, ist eifriger Twitter-Nutzer. Er hat dort inzwischen knapp 94 Millionen Anhängerinnen und Anhänger.