Zwei Polizisten auf dem Roten Platz in Moskau. Foto: Foto: Imago Images/ Sergei Savostyanov

Ein Mann in Russland soll innerhalb von zwei Jahren 26 Frauen umgebracht haben. Nun ist der mutmaßliche Serienmörder in der Teilrepublik Tatarstan geschnappt worden. Dem 38-jährigen Schlosser werde vorgeworfen, die älteren Frauen in den Jahren 2011 und 2012 in verschiedenen west- und zentralrussischen Regionen getötet und ihren Besitz gestohlen zu haben, sagte eine Sprecherin der zuständigen Ermittlungsbehörde der Agentur Interfax zufolge am Dienstag. Der Beschuldigte aus der Großstadt Kasan habe die Taten gestanden.

Die vielen alleinstehenden Frauen, die innerhalb der verhältnismäßig kurzen Zeit erwürgt aufgefunden worden waren, hatten den Ermittlern laut Aussage der Sprecherin lange ein Rätsel aufgegeben. Unter anderem Schuhabdrücke am Tatort hätten aber darauf hingewiesen, dass es sich um ein und denselben Täter handeln müsse. Der nun Festgenommene war demnach bereits 2009 wegen Diebstahls verurteilt worden und 2010 wieder auf freien Fuß gekommen.

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Einer Sprecherin des russischen Innenministeriums zufolge hatte der Beschuldigte sich das Vertrauen seiner betagten Opfer erschlichen, indem er sich etwa als Mitarbeiter sozialer Dienste ausgab. „Er tötete, stahl die Ersparnisse der Rentner und verschwand.“