Sean Penn hat die Nase voll von der seiner Meinung verweichlichten Männerschaft. John MacDougall/AFP

„Es sind die Feiglings-Gene, die sie dazu bringen, statt Jeans nur noch Röcke zu tragen.“ Sean Penn hat die Nase voll von der seiner Meinung verweichlichten Männerschaft. In einem Interview mit dem Magazin „The i“ beschwerte sich der Oscargewinner, dass „Männer in der amerikanischen Kultur total über-feminisiert sind!“ und nicht mehr die Hosen anhaben.

In der Voraussicht, dass er sich auf einen Shitstorm gefasst machen muss, versuchte der 61-Jährige zu betonen, dass er seine Kritik nicht als frauenfeindlich verstanden haben will: „Man ist doch kein Neandertaler oder respektlos gegenüber Frauen, wenn man die Probleme von Maskulinität spricht. Ich glaube nicht, dass du als Mann zur Frau werden musst, nur um zu zeigen, dass man sie fair behandelt.“

Sean Penn findet die Männer verweichlicht

Penn betont, dass die Frauen in seinem Leben keine Probleme mit dem Patriarchat hätten: „Es sind sehr starke Frauen, die Männlichkeit nicht als Zeichen der der Unterdrückung gegen sie sehen.“

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Sean Penn mit seiner dritten Ex-Frau Leila George. Beide trennten sich im vergangenen Jahr. Getty Images North America

Selbst wenn die Aufregung nach seinen Worten groß sein sollte, Penn ist das egal. In einem früheren PR-Interview für seinen Film „Flag Day“ hatte er sich als „froh, dass ich alt bin“ geoutet: „Ich werde nicht mehr allzu lang damit dealen müssen, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt.“

Was ihn am meisten frustriert: „Wir machen uns viel zu sehr einen Kopf darüber, welche Scheiss-Anschuldigungen Leute gegen einen erheben könnten. Dabei wollen diese sich doch nur wichtig machen und sind in Wirklichkeit die größten Heuchler. Ihnen ist egal, ob Kinder im Jemen bombardiert werden, solange sie mit ihrer Selbstgerechtigkeit in die richtigen Clubs gelassen werden!“