John Hopkins starb durch den Zusammenprall mit einem Alligator. John Hopkins/Facebook

Polizeimeldungen belegen es immer wieder: Im südlichen US-Bundesstaat Florida muss man immer mit Alligatoren rechnen - und das ganz offenbar auch auf der Straße! Ein großes Exemplar hat nun für einen schweren Autounfall gesorgt, bei dem ein Mann ums Leben kam.

Unfall mit Alligator sorgt für Todesopfer

Wie mehrere US-Medien berichten, war der 59 Jahre alte John Hopkins gerade in der Ortschaft Lithia einige Kilometer östlich der Stadt Tampa unterwegs, als er gegen Mittag mit einem mehr als drei Meter langen Alligator zusammenprallte, der offenbar mitten auf der Straße stand. Hopkins' Auto kam von der Straße ab und fuhr in einen Graben.

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Ein später vorbeifahrender Autofahrer bemerkte das Auto und rief den Notruf, doch als die Rettungskräfte eintrafen, kam jede Hilfe bereits zu spät. Wie der örtliche Sheriff berichtete, waren sowohl Hopkins als auch er Alligator bereits tot. Laut der New York Post arbeitete Hopkins bis zu seinem Tod als Teamleiter in der US-Volkszählungs-Behörde.

In Florida leben 1,3 wilde Alligatoren

Florida ist der US-Bundesstaat, der zusammen mit dem Nachbarstaat Louisiana über das größte Alligator-Vorkommen verfügt. Nach Angabe der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission gibt es allein in Florida rund 1,3 Millionen wilde Alligatoren. Dennoch seien Unfälle mit Alligatoren laut der örtlichen Polizei alles andere als üblich.

Daher werde die Polizei weitere Untersuchungen durchführen, um herauszufinden, was zu dem Unfall geführt haben könnte. Ein Sprecher der Behörde betonte, das nicht klar sei, woher der Alligator gekommen war. Allerdings sei naheliegend, dass er aus dem nur wenige Kilometer entfernten „Alafia River State Park“ gekommen sei.

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Mit rund 3,3 Metern war der am Unfall beteiligte Alligator durchaus ein großes Exemplar, aber längst nicht das größte in Florida gesichtete. Das war mit rund 4,3 Metern noch mal einen Meter länger.