Ein Blaulicht der Polizei (Symbolfoto) dpa/Christophe Gateau

Beinahe ganz Deutschland schaute am vergangenen Wochenende nach Sylt. Denn seit bekannt wurde, dass das 9-Euro-Ticket in Deutschland eingeführt würde, witzelte man im Netz, dass man nun auch als Normalsterblicher nach Sylt fahren könnte, wenn man sich in der dortigen Tourismuszentrale so sehr vor Menschen die mit ihren Einkommen nicht zur oberen Mittelschicht gehören fürchte. Doch der große Ansturm blieb aus, lediglich einige Polizeieinsätze wegen Ruhestörung und Sachbeschädigung wurden fällig, wie die Polizei mitteilte, die dann aber doch noch einen schlimmen Vorfall bearbeiten musste. Ein 27-Jähriger starb bei einem Autounfall!

Lesen Sie auch: Pfingst-Gewitter sind vorbei: Kommt jetzt der Hitze-Hammer aus Spanien zu uns? DAS sagt der Wetter-Experte >>

Schwerer Unfall auf Sylt mit einem Toten

Wie die Polizei berichtete trug sich der Unfall bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Gemeinde Keitum im Osten von Sylt zu. Gegen 3.30 Uhr in der Nacht kam ein 27-Jähriger, der aus Hessen stammte, und auf der Nordsee-Insel Urlaub machte, mit seinem Kleinwagen von der Fahrbahn ab, und überschlug sich. Dabei stieß das Auto mit einem Verkehrszeichen zusammen.

Lesen Sie auch: Horoskop für Dienstag, den 7. Juni 2022: Das bringt Ihr Tag heute – laut Ihrem Sternzeichen >>

Der junge Mann, der alleine in seinem Auto saß, verstarb noch am Unfallort. Weitere Menschen kamen bei dem Unfall nicht zu schaden. Lediglich ein anderes Auto wurde durch umherfliegende Autoteile beschädigt.

Lesen Sie auch: Vermisster Schlittenhund Leon nach drei Monaten wieder aufgetaucht! >>

Nähere Hintergründe zu dem Unfall nannte die Polizei nicht, dafür erklärte sie, dass sie über das gesamte Wochenende zahlreiche Kontrollen auf Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsum bei Verkehrsteilnehmern durchgeführt habe. Insgesamt wurden 31 Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug führten, heißt es im Polizeibericht. 21 davon waren Autofahrer, vier fuhren E-Roller, sechsmal waren es Fahrradfahrer.

Lesen Sie auch: Wahnsinn in London: Vom Hals abwärts gelähmte Frau wird 90 Minuten in Flugzeug sitzen gelassen >>

Und dann zog die Polizei noch wie folgt Pfingst-Bilanz: „Aus polizeilicher Sicht war die Insel zwar voll, aber die Pfingstfeiertagsstimmung und Einsatzbelastung war keine andere als in den Jahren vor der Coronazeit.“