Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden AFP/Nicolas Maeterlinck

Tragischer Tag in Antwerpen: In der belgischen Stadt sind bei einem Einsturz auf einer Baustelle mindestens fünf Bauarbeiter gestorben. Nachdem zunächst drei Todesopfer geborgen worden waren, wurden am Samstag auch die Leichen der beiden zunächst vermissten Arbeiter gefunden, wie die Feuerwehr der Hafenstadt am Sonnabend mitteilte. 

Feuerwehr von Antwerpen: Rettungsarbeiten gehen unvermindert weiter

In einer aufwendigen Rettungsaktion wurden neun Menschen lebend gerettet, acht von ihnen hatten jedoch schwere Verletzungen erlitten. Inzwischen konnten sechs von ihnen bereits die Intensivstation verlassen. Bei den drei übrigen bestehe zudem keine Lebensgefahr, teilten belgische Behörden mit. Bei den Opfern handelt es sich um Beschäftigte der Baustelle.

Zwei der Toten stammen aus Portugal und Rumänien, wie örtliche Medien unter Verweis auf Behördenangaben berichteten. Die Nationalität der anderen Todesopfer war zunächst unklar. Als noch drei Menschen als vermisst galten, hatten die Einsatzkräfte von zwei weiteren Portugiesen sowie einem Russen gesprochen. Sie sollen alle über ein Subunternehmen für die Baufirma Democo gearbeitet haben.

Das Gebäude ist während der Bauarbeiten kollabiert. Mehrere Menschen starben bei dem Unglück. Imago/Nicolas Maeterlinck

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Die Ursache für den Einsturz war nicht bekannt. Die Baufirma Demeco teilte Belga zufolge mit, man tue alles, um herauszufinden, was passiert sei. „Wir versuchen, alle Fragen zu beantworten, aber im Moment ist es noch zu früh.“ Bei dem Gebäude im Bau handelt es sich um eine Schule. Der belgische König Philippe besuchte am Sonnabendnachmittag die Unglücksstelle und ließ sich unterrichten.