Doris Schröder-Köpf muss sich einer schweren Herz-OP unterziehen. Foto: Imago-Images/Joachim Sielski

Gesundheitliche Probleme hatte Doris Schröder-Köpf (57) nicht gehabt, als sie Anfang des Jahres zum Kardiologen ging, um sich einmal durchchecken zu lassen, doch dabei kam ein schwerer Herzfehler zum Vorschein, den sie offenbar schon lange in sich trägt. Eine Operation ist für sie unumgänglich. Doch die birgt hohe Risiken. Der Zeitschrift „Bunte“ verriet sie: „Ich habe ein neues Testament verfasst.“

Die Ex-Frau von Alt-Kanzler Gerhard Schröder (76) sagte dem Magazin, sie wolle einfach auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein. Sie habe auch bereits einen Testamentsvollstrecker eingesetzt, der ihren drei Kindern zur Seite stehen könne. In ihrer Ehe mit Gerhard Schröder hatte sie die beiden Kinder Viktoria (19) und Gregor (14) aus Russland adoptiert. Tochter Klara (29) stammt aus einer früheren Beziehung.

Doris Schröder-Köpf im Jahr 2000 auf der Expo in Hannover mit Gerhard Schröder. Foto: Imago-Images/localpic

Ihr letztes Testament hatte sie noch mit ihrem Ex-Mann verfasst. Mit der Scheidung im Jahr 2018 wurde das außer Kraft gesetzt. Seit sie von der Notwendigkeit ihrer Operation erfuhr, habe sie in den „Organisationsmodus“ geschaltet und viele Dinge geordnet.

Dass eine Operation notwendig sein würde, sei ein Schock für sie gewesen, sagt Schröder-Köpf, die seit 2013 für die SPD im Landtag von Niedersachsen sitzt und mit Boris Pistorius (60), dem Innenminister des Bundeslandes, liiert ist. Sie habe sich, nachdem sie im Sommer 2019 eine Gürtelrose überstanden hatte, auf ärztlichen Rat nur durchchecken lassen wollen, doch dabei stellte der Kardiologe eine schwere Aortenklappenstenose fest. Weitere Untersuchungen sollen ergeben haben, dass diese Verwachsungen wohl schon seit ihrer Geburt bestanden haben, erzählte die Politikerin.

Doris Schröder-Köpf mit ihrem Lebensgefährten Boris Pistorius. Foto: Imago-Images/Ulrich Stamm

In den vergangenen Monaten habe Schröder-Köpf dann viele Dinge geregelt, damit sie nicht unvorbereitet in die Operation geht. Vor dem schweren Eingriff hat die 57-Jährige selbstverständlich auch großen Respekt. „Die Vorstellung, dass der Brustkorb geöffnet, das Herz stillgelegt und man an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wird, ist natürlich schon belastend“, sagte sie dem Magazin.