Es gibt unzählige Begriffe für die schönste Nebensache der Welt – auf Twitter wurden sogar mal Wörter für Sex gesammelt. imago/Panthermedia

Na, wie nennen Sie sie, die schönste Freizeitbeschäftigung der Welt? Für Geschlechtsverkehr gibt es im deutschen Sprachgebrauch eine ganze Menge Wörter – vom handelsüblichen Sex bis zum bösen f-Wort, das nicht bei jeder Gelegenheit in den Mund genommen werden sollte. Und das muss es auch nicht, denn es gibt eine ganze Menge Optionen … Auf Twitter wurde vor geraumer Zeit nach eher furchtbaren Begriffen für das Liebesspiel gesucht.

Worte für Sex: Kennen Sie „bügeln“ und „das Brötchen schmieren“?

„Was ist eurer Meinung nach das schlimmste Wort für Geschlechtsverkehr?“, fragte eine Nutzerin schon im Juli 2020. „Ich finde poppen ganz, ganz schlimm. Ganz schlimm.“ Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten. „Alles, einfach alles. Poppen, knattern, rammeln, schnackseln, decken, buttern, liebe machen, aber allen voran bumsen“, schreibt eine Frau als Antwort. „Katastrophe.“

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In einem Tweet heißt es: „Stöpseln und Nudeln bzw. durchnudeln.“ Zwei Begriffe, die einige offensichtlich gar nicht mit Sex assoziierten. „Manchmal verstöpseln Nudeln mein Waschbecken, wenn ich das Nudelsieb nicht treffe. Ab heute werde ich dies wohl immer mit Sex in Verbindung setzen ... Es wird nie mehr dasselbe sein, Pasta zu kochen.“

Auch „schabern“ und „schnackseln“ werden vorgeschlagen – beide hörten sich eher nach Dialekt an. „Ich find rammeln ganz schrecklich ... Ich bin kein flauschiger Nager mit überdimensional langen Ohren, also möchte ich auch nicht gerammelt werden“, schreibt eine Nutzerin, „sondern bitte zärtlich Liebe machen.“ Tiere scheinen in dem Zusammenhang allgemein ein Problem zu sein. „Bei vögeln denke ich immer an Vögel“, heißt es in einem Tweet.

Begriffe für Sex und Geschlechtsverkehr: rammeln, knattern, pimpern

Für einige ist sogar „Geschlechtsverkehr“ zu schwierig. Klingt nach Beamtendeutsch – und „Noch nie gehört wie eine im Bett ,Geschlechtsverkehre mich hart!‘ gestöhnt hat“, heißt es in einem Tweet. Auf dem gleichen Level: Coitus. Eine Nutzerin stellt fest: „Ist zwar sehr veraltet, aber ich kenne den Ausdruck ,pflügen‘ und das finde ich echt abwertend, aber allgemein nahezu jedes Wort dafür ist abwertend.“ Ein anderer Nutzer kommentiert: „Das Brötchen schmieren“.

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Und was sagen Sie zu „bügeln“, „knattern“ und „pimpern“? „Glaube, die richtige Frage wäre: Welches deutsche Wort dafür klingt nicht schlimm?!“, fragt ein Nutzer in einem Tweet. Doch man sollte auch nicht alles zu engstirnig sehen, kommentiert ein Tweet. „Kein Wort für f***** ist schlimm. Die Wörter beschreiben halt, wie man es macht. Liebe machen so zärtlich und voller Liebe wie im Film und f***** ist härter“, heißt es. „Heult nicht wegen der Sprache, wenn es unangenehm zu lesen ist, dann werdet erwachsen.“