Eine Schlangenhaut liegt auf einem Karton. Die Feuerwehr hat sie in einem Kindergarten sichergestellt. Foto: dpa/Feuerwehr Bochum

Was für ein Schock! Im Kellergeschoss eines Kindergartens in Bochum (NRW) fand eine Erzieherin eine große Schlangenhaut. Von dem Tier fehlt noch immer jede Spur. Die Feuerwehr ist auf der Suche. Es ist wahrscheinlich, dass sich das Tier in dem Gebäude versteckt hat.

Die Feuerwehr zog umgehend zwei Schlangenexperten hinzu. Nach deren Einschätzung könnte das Tier zwischen 1,30 und 1,50 Metern lang sein und sich noch in den Räumen befinden. Die sechs Kinder und fünf Erzieher des Kindergartens mussten am Montag vorsichtshalber das Gebäude verlassen. Es sei nicht eindeutig feststellbar, ob die Haut zu einer ungiftigen oder giftigen Schlange gehöre, hieß es.

Zunächst habe man damit begonnen, den Keller Stück für Stück auszuräumen. Außerdem habe man rund 25 Kilogramm Mehl sowie zehn Rollen doppelseitiges Klebeband geordert. Damit wollen die Experten der Schlange eine Falle stellen. Mit verstreutem Mehl auf dem Boden wollen sie herausfinden, ob sie tatsächlich im Gebäude unterwegs ist und ihre Spuren hinterlässt. Solange man das Gebäude noch nicht abschließend durchsucht habe oder die Schlange gefunden wurde, können die Kinder dort auch am Dienstag voraussichtlich nicht betreut werden, sagte der Feuerwehrsprecher.

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Bis zum Montagabend konnten die Einsatzkräfte weder im Keller noch im Erdgeschoss eine Schlange finden. «Jetzt heißt es abwarten», erklärte die Feuerwehr mit Verweis auf das verstreute Mehl und das Klebeband. Am Dienstagmorgen werde das Gebäude dann erneut kontrolliert.

Einen ähnlichen Einsatz hatte es um den Jahreswechsel in einem Mehrparteienhaus in Dortmund gegeben. Eine Schlange wurde trotz aufwendiger, zweiwöchiger Suche nicht entdeckt.