Schimmel griff die Augen des Jungen an.  Foto: Facebook/Eden Strong

South Holland - In den USA ist ein kleiner Junge beinahe erblindet, nachdem er sich Schimmel aus einer Bade-Ente in die Augen gespritzt hatte. Als sich die Augen entzündeten und seine Mutter mit ihm in ein Krankenhaus fuhr, verschrieben ihm die dortigen Ärzte zunächst Augentropfen. Die Mediziner gingen von einer regulären Augenentzündung aus.

Nachdem sich der Zustand des kleinen Baylor nicht verbesserte und beide Augen anschwollen, brachte ihn seine Mutter Eden Strong erneut in eine Klinik. Erst hier, schreibt die Journalistin in einem Beitrag auf ihrer Facebook-Seite, hätten die Ärzte eine bakterielle Infektion festgestellt. Der Junge wurde unter anderem mit Antibiotika behandelt, mittlerweile ist er nach Angaben seiner Mutter wieder gesund.

Der kleine Baylor litt unter geschwollenen Augen.  Foto: Facebook/Eden Strong

Unsichtbarer Schimmel im Spielzeug

Mittlerweile sei festgestellt worden, dass die Entzündung offenbar von Schimmelpartikeln ausgelöst wurde, die aus einer Bade-Ente stammen. Zwar habe Eden Strong besagtes Badespielzeug nach dem Baden „ausgedrückt, nach jedem einzelnen Bad, und habe sie alle paar Wochen mit einer Wasser-Bleiche-Lösung gereinigt“.

Seine Mutter fuhr mit ihm ins Krankenhaus.  Foto: Facebook/Eden Strong

Vor einer erneuten Benutzung habe sie die Ente und andere Badespielzeuge zudem „gegen das Licht gehalten, um zu überprüfen, ob sich in ihrem Inneren Schimmel gebildet hat“. Dennoch sei dort anscheinend Schimmel herangewachsen, der mit bloßem Auge nicht erkennbar gewesen sei.

Die Ärzte stellten eine bakterielle Infektion fest.  Foto: Facebook/Eden Strong

Eden Strong möchte andere Eltern nun warnen. Bei Facebook schreibt sie: „Schmeißt das Badespielzeug raus! Ihr könnt es nicht richtig reinigen. Ich kann euch keine schimmeligen Bilder zeigen, weil die Bakterien nie sichtbar waren.“

Die Ursache: eine Bade-Ente.  Foto: Imagoimages/Panthermedia