Am Tatort im Ort Weschkaima. imago/ITAR-TASS

In einem Kindergarten in Russland hat ein bewaffneter Mann mindestens drei Menschen erschossen und sich dann selbst getötet. Bei dem Angriff im Ort Weschkaima seien eine Erzieherin und zwei Kinder getötet und zudem eine weitere Kindergarten-Mitarbeiterin verletzt worden, erklärte der Gouverneur der zentralrussischen Region Uljanowsk, Alexej Russchich am Dienstag im Messengerdienst Telegram. Die russische Ombudsfrau Tatjana Moskalkowa teilte mit, der 1996 geborene Angreifer sei „psychisch krank“ gewesen.

Laut Moskalkowa nutzte der Mann bei dem Angriff eine Pistole vom Typ Izh-26, die auf jemand anderen zugelassen gewesen sei. Nach den Schüssen auf die Kinder und die Erzieherinnen habe er „Suizid begangen, indem er sich selbst ins Gesicht schoss“. Nach Angaben des Vize-Regionalgouverneurs Alexander Korobko wurde der registrierte Besitzer der Waffe nach dem Vorfall tot aufgefunden.

Mörder kam während der Mittagsruhe

Die beiden getöteten Kinder waren laut Moskalkowa 2016 beziehungsweise 2017 geboren worden. Der Schütze soll keine Verbindung zu den getöteten Kindern oder der Erzieherin gehabt.

Der Telegram-Kanal Basa, der für seine guten Kontakte zu den russischen Sicherheitskräften bekannt ist, berichtete, der Mann sei während der Mittagsruhe in den unbewachten Kindergarten eingedrungen.