Rosi Mittermaier und ihr Ehemann Christian Neureuther
Rosi Mittermaier und ihr Ehemann Christian Neureuther dpa/Tobias Hase

Sie war eine Ikone – auf der Skipiste und auch in ihrem sonstigen Leben. Mit Rosi Mittermaier ist eine Lichtgestalt von uns gegangen. Eigentlich war der Trubel um ihre Person ihr immer peinlich. Sie lechzte nicht nach Ruhm und wollte keine besondere Aufmerksamkeit. Nicht im Leben und auch nicht für die Zeit nach ihrem Tod. Jetzt wurde Rosis letzter Wunsch bekannt. Er rührt zu Tränen.

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Es war Rosi Mittermaiers (†72) letzter Wunsch, im engsten Familien- und Freundeskreis verabschiedet zu werden, das berichtet Bild nach Informationen von Freunden und Angehörigen der verstorbenen Ski-Legende. Darum soll es auch keine öffentliche Trauerfeier für die Ausnahmesportlerin geben. „Sie wollte keinen Trubel“, sagt Freund und Ski-Legende Markus Wasmeier (59) zu Bild.

Die Olympiagold-Skirennläuferin war am 4. Januar einem Krebsleiden erlegen. Besonders tragisch: Die Diagnose hatte sie kaum ein halbes Jahr vorher bekommen.

Jetzt wird ihr Leichnam in aller Stille in ihrer Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen beigesetzt. Neben ihren Schwiegereltern Margarethe und Gottfried Neureuther, hieß es.

Rosi Mittermaier hatte erst im Sommer, kurz nach ihrem 72. Geburtstag, die Diagnose Krebs erhalten. Sie kämpfte tapfer dagegen an, blieb stark bis zuletzt. Obwohl ihr die Ärzte sagten, dass es keine Hoffnung auf Heilung gebe. Halt und Kraft gab ihr die Familie, die nicht von ihrer Seite wich, darunter Rosis jüngere Schwestern Evi und Heidi.

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Die Familie gab Rosi Mittermaier Halt und Kraft

„Rosi war tapfer und positiv, so wie sie immer war. Bis zum Schluss. Als sie wusste, dass es nicht mehr weitergeht, hat sie es angenommen. Sie hat immer wieder betont, wie überglücklich und erfüllt ihr Leben war“, so Wasmeier zu Bild. Sie habe auch gewusst, dass sie sich um ihren Ehemann Christian Neureuther (73), die Kinder Ameli und Felix und die Enkel keine Sorgen machen müsse.

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Wasmeier weiter: „Sie sind eine Einheit und fest eingebunden im Freundeskreis. Christian ist gefasst – und nicht allein.“ Die Krankheit Krebs sei der Teufel, so Wasmeier. Er wisse, was die Erkrankung bedeute. 2012 erhielt Wasmeiers Ehefrau Brigitte (56) die Diagnose Unterleibskrebs. Sie sei lange dem Tod näher gewesen als dem Leben. Brigitte Wasmeier hatte sich zwischenzeitlich sogar schon von ihren drei Kindern verabschiedet.

Wasmeier: „Sie hat es dann Gott sei Dank geschafft. Aber kurz danach starb mein Schwager, mit nur 42, sechs Wochen nach der Diagnose, an einem Gehirntumor.“ Brigitte und Rosi hätte eine Seelenverwandtschaft verbunden. Das Ehepaar Wasmeier gehört  zu den Gästen der familiären Trauerfeier, hieß es.