Cleidiane Santos geschafft, aber glücklich nach der schweren Geburt ihres Sohnes.
Cleidiane Santos geschafft, aber glücklich nach der schweren Geburt ihres Sohnes. Hospital Padre Colombo

Das war im wahrsten Sinne des Wortes eine schwere Geburt: In der brasilianischen Stadt Parintins im Bundesstaat Amazonas hat eine Frau ein echtes Riesen-Baby zur Welt gebracht. Der gar nicht so kleine Angerson maß ganze 59 Zentimeter und wog dabei 7,328 Kilogramm. Damit ist der Neugeborene ein echtes Rekordbaby – allerdings längst nicht überall.

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Riesen-Baby in Brasilien: Ärzte leiten direkt Geburt ein

Eigentlich war die 27 Jahre alte Cleidiane Santos nur zu einer Routine-Untersuchung während ihrer 40. Schwangerschaftswoche in die Padre Colombo-Klinik gekommen. Doch dort entschieden sich die Ärzte dafür, sofort die Geburt per Kaiserschnitt einzuleiten. Denn das Baby war längst viel zu groß, um eine natürliche Geburt nicht für Mutter und Kind zur Gefahr werden zu lassen.

Wie die Daily Mail berichtet, habe es sich zwar um eine schwere Geburt gehandelt, die aber für Cleidiane Santos und ihren Angerson gut ausgegangen sei. Beide seien wohlauf und erholten sich von den Strapazen, teilte die Klinik mit. Als Grund für die eher unübliche Größe des Neugeborenen führen die brasilianischen Ärzte auf die Diabetes-Erkrankung von Cleidiane Santos zurück. Diese könnte das Wachstum des ungeborenen Kindes stark beschleunigt haben. 

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Mit seiner Geburt ist Angerson übrigens direkt ein kleiner Rekordhalter. Mit seinen 7,328 Kilogramm ist er das schwerste Baby, das jemals im Bundesstaat Amazonas geboren wurde. Im brasilianischen Vergleich muss sich der Junge allerdings hinter dem 2005 geborenen Admilton einreihen, der ganze acht Kilogramm auf die Wage gebracht hat. Im weltweiten Vergleich hat Angerson ohnehin das Nachsehen: Im Guinnessbuch der Rekorde wird eine Geburt im US-Bundesstaat Ohio aus dem Jahr 1879 geführt. Eine gewisse Anna Bates brachte demnach ein Kind zur Welt, das mehr als 10 Kilogramm wog, aber elf Stunden später bereits verstarb.