Niedersachsen: Rettungshubschrauber im Einsatz. (Symbolbild) dpa/Julian Stratenschulte

Das hätte ganz schlimm ausgehen können! Der Zusammenstoß mit einem Raubvogel hat einen Rettungshubschrauber in Niedersachsen zu Boden gezwungen. Der Pilot musste nach dem Vogel-Crash auf einem Feldweg notlanden. Wie die Polizei und der Betreiber DRF Luftrettung am Freitag mitteilten, setzte der Pilot seine Maschine nahe der Gemeinde Eystrup auf. Die Besatzung blieb unverletzt, ein Patient befand sich dabei nicht an Bord.

Laut DRF handelte es sich um ein vorsorgliches Manöver, um den Helikopter am Boden auf etwaige Beschädigungen zu untersuchen. Ein Techniker überprüfte die Maschine und stellte fest, dass sie einwandfrei funktionierte. Demnach sollte sie wieder zurück zu ihrer Basisstation in Bremen geflogen werden.

Die niedersächsische Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass der Rotor leicht beschädigt worden sei und der Hubschrauber deshalb per Lastwagen abtransportiert werden müsse. Die Besatzung fuhr nach dem Vorfall nach Angaben der Beamten mit einem Taxi weiter zum nächsten Stützpunkt, um mit einer Ersatzmaschine schnell wieder einsatzbereit zu sein. Der Helikopter befand sich auf dem Rückflug von einem Einsatz in Hannover.