Fahrradpolizisten mit Gesichtsmasken patrouillieren auf der Esplanade Trocadero in der Nähe des Eiffelturms. Foto: APF/dpa/Ludovic Marin/AFP

Wegen Corona gilt für viele Länder eine Reisewarnung. Nachdem erst kürzlich wegen steigender Infektionszahlen fast ganz Spanien und die Balearen sowie die kroatische Küstenregion Sibenik-Knin und Split-Dalmatien zu Risikogebieten erklärt wurden, hat die Bundesregierung eine Reisewarnung für die Region rund um Paris sowie die Mittelmeerregion erlassen.

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Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadtregion Île de France einschließlich Paris sowie die Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur werde wegen hoher Infektionszahlen mit dem Coronavirus derzeit gewarnt, erklärte das Auswärtige Amt nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP am Montagabend. Das Robert-Koch-Institut hatte beide Regionen zuvor zum Risikogebiet erklärt.

Das bedeutet, dass Reisende und Rückkehrer aus diesen Gebieten nach der Einreise in Deutschland einen verpflichtenden Test auf das Coronavirus machen und in Quarantäne müssen. Entscheidend für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt. In der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur liegen zahlreiche Urlaubsorte wie Nizza, Antibes oder Cannes.

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Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch Guyana wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.