Eine Python versteckte sich in der Toilettenschüssel - und biss zu. Fotos: imago images/Design Pics, imago images/Waldmüller, Montage: KURIER

Niemand möchte gern von einer Schlange gebissen werden – und erst recht nicht an der Stelle, die eine Python in Nonthaburi in Thailand auswählte! Der 18-jährige Siraphop Masukarat saß hier vor ein paar Tagen auf der Toilette, als er plötzlich Schmerzen in seinem Penis spürte. Der Grund: Eine Python hatte es sich in der Toilettenschüssel bequem gemacht. Masukarats Verletzungen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.

Er habe auf der Toilette gesessen, dabei auf seinem Handy herumgespielt – und plötzlich einen brennenden Schmerz in seiner Männlichkeit verspürt, berichtet das englische Nachrichtenportal „Dailymail“. Er blickte nach unten – und sah, dass sich eine Python in seinem Penis festgebissen hatte! Das Reptil habe aber schnell wieder losgelassen. „Überall war Blut“, erinnert sich der 18-Jährige.

Entsetzt sei Masukarat aus dem Badezimmer gerannt, die Hose hing in Knöchel-Höhe. Die Mutter des jungen Mannes beruhigte ihn, rief dann den Rettungsdienst. Die Sanitäter brachten Masukarat in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Die Wunde wurde mit einem Antibiotikum behandelt, um die Keime aus den Reißzähnen der Schlange abzutöten. „Es war nur eine kleine Schlange, aber ihr Biss war so stark. Ich hoffe, dass sich mein Penis erholen kann“, sagte der junge Mann danach.

Zeitgleich kamen Tierpfleger – sie begannen, in dem Haus nach der Schlange zu suchen. Es war nicht schwierig, denn sie habe noch immer aufgerollt in der Toilettenschüssel gelegen, heißt es. Sie fingen das rund 1,2 Meter lange Tier ein, brachten es in einem Sack in einen Wald. Auch Masukarats Mutter Sutapath zeigte sich entsetzt. „Ich weiß nicht, wie die Schlange in mein Haus gekommen ist“, sagte sie.

„Sie könnte durch den Abfluss gekommenn sein, der mit der Toilette verbunden ist. Ich weiß, dass die Schlange meinen Sohn wirklich verletzt hat, aber ich bin trotzdem erleichtert, dass es eine ungiftige Python war. Wenn es eine Kobra wäre, wäre er tot.“ Er werde auf der Toilette nun zwar immer Angst haben. „Aber er erholt sich gut im Krankenhaus und ich bin den freiwilligen Rettungskräften dankbar, dass sie die Schlange gefangen haben.“