Prinz Andrew gilt als Lieblingssohn von Queen Elizabeth II. Foto: AP/dpa/Dail Mail Pool/David Parker

Im Missbrauchsskandal um den US-Multimillionär Jeffrey Epstein haben Ermittler in New York dem britischen Prinzen Andrew (60) erneut mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit vorgeworfen. Trotz seiner Zusagen, bei den Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI zu helfen, habe der 60-jährige Prinz „die Tür zu einer freiwilligen Zusammenarbeit komplett zugeschlagen“, sagte der New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman. Sein Büro prüfe nun weitere Opftionen.

Die New Yorker Staatsanwaltschaft ist für ihre unerschrockenen bis aggressiven Ermittlungen bekannt. Welche genau nun auf Andrew zukommen, sagte Berman jedoch nicht.

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Der Buckingham-Palast in London hatte nach Informationen mehrerer US-Medien nicht auf Anfragen geantwortet. Auch die britische Botschaft in der US-Hauptstadt Washington wollte sich laut „New York Times“ nicht zu einem laufenden rechtlichen Verfahren äußern.

Prinz Andrew, der mit Epstein eng befreundet war, wird vorgeworfen, 2001 Sex mit einer damals 17-Jährigen gehabt zu haben, die von Epstein dazu gezwungen worden sein soll.