Die Polizei will den Drogenhandel in Phoenix mit schweren Strafen bekämpfen. IMAGO / Mint Images

In der Wohnung eines Drogendealers Drogen zu finden, ist nicht überraschend. Geld und Waffen kann man auch erwarten. Doch was dieser Mann bei sich zu Hause hatte, überraschte sogar die Beamten, die die Wohnung durchsuchten.

Nicht nur Drogen konnten die Beamten finden

Das Ziel der Polizei war es ursprünglich nur, den Drogenhandel des 34 Jährigen Adrian Valladares zu stoppen. In dieser Hinsicht war sie auch erfolgreich, konnten doch 855 Gramm Kokain, 193.000 Pillen Fentanyl und über 65. US-Dollar sichergestellt werden.

Auch 15 Waffen wurden gefunden, darunter Maschinengewehre, Glocks und sogar vergoldete Pistolen. Doch am Extravagantesten war ein Aquarium mit einem zwei Meter langem Nilkrokodil. Wie der Kriminelle an das Tier herangekommen war, ist noch unklar.

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Tierquälerei kommt auch auf die Liste

Das Nilkrokodil ist das größte seiner Art auf dem afrikanischen Kontinent und kann ausgewachsen bis zu sechs Meter lang werden. Es in ein so kleines Aquarium zu quetschen, dürfte den Tatbestand der Tierquälerei erfüllen, der dann zu der langen Liste der Vergehen , wie Drogen- und illegalem Waffenbesitz sowie Geldwäsche hinzukäme.

Drogenbesitz wird in Arizona schwer bestraft und bei der schieren Menge die gefunden wurde sowie all den anderen Straftaten kann der Drogendealer von einer langen Zeit hinter Gittern ausgehen. Der Spitzbube wandert also in den Knast, das Echsen-Tier hingegen in fachkundige Pflege. Es wurde der „Phoenix Herpetological Society“ übergeben, die sich um ausgesetzte Reptilien kümmert.

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