Völlige Verwüstung: Auf dem Flug AR1133 ist ein sieben Jahre alter Airbus A330 der Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas in schwere Turbulenzen geraten.
Völlige Verwüstung: Auf dem Flug AR1133 ist ein sieben Jahre alter Airbus A330 der Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas in schwere Turbulenzen geraten. Twitter

Albtraum hoch oben über den Wolken: Den Flug AR1133 werden 271 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder wohl nie wieder vergessen. Der Airbus A330 von Aerolineas Argentinas war am Mittwoch von Madrid nach Buenos Aires unterwegs, als er plötzlich in schwere Turbulenzen geriet. Menschen wurden an die Decke geschleudert, zwölf Verletzte mussten nach der Landung behandelt werden.

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Der Flug vom Flughafen Barajas erlitt „schwere Turbulenzen über dem Atlantik vor Brasilien“, bestätigt Aerolineas Argentinas in einer Erklärung. Das Flugzeug wurde im Inneren der Kabine beschädigt, „aufgrund der Kollision der Köpfe der Passagiere mit der Decke“. Umgefallene Koffer, Tabletts und Getränkereste lagen auf dem Boden des Flugzeugs verstreut.

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Flug AR1133 endete für 297 Passagiere im Albtraum

Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass das Schild, das zum Anschnallen aufforderte, eingeschaltet und die Turbulenzdurchsage erfolgt gewesen sei, die am stärksten verletzten Passagiere jedoch nicht angeschnallt gewesen seien. Augenzeugen bestreiten dies.

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Die meisten der 297 Passagiere schliefen, als schwere Turbulenzen das Flugzeug mitten im Flug auf der Hälfte der geplanten Strecke erschütterten. Eine von ihnen ließ den Flieger plötzlich herabsinken und diejenigen, die den Gurt nicht angelegt hatten, wurden vom Sitz an die Decke geschleudert.

Zwölf Menschen wurden verletzt. Neun wurden wegen leichter Prellungen behandelt, drei weitere mussten nach der Landung in der argentinischen Hauptstadt um 4.30 Uhr in ein Krankenhaus gebracht werden, teilte die Airline mit.

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Bei einem heftigen Abfall des Horror-Fliegers von Flug AR1133 ist die Notfallausrüstung heruntergekommen, mehrere Passagiere wurden an die Decke geschleudert.
Bei einem heftigen Abfall des Horror-Fliegers von Flug AR1133 ist die Notfallausrüstung heruntergekommen, mehrere Passagiere wurden an die Decke geschleudert. Twitter

Unter den Passagieren war auch der Valencianer Adrián Torres. „Wir waren ungefähr sieben Stunden geflogen und wir haben fast alle geschlafen, weil es zu dieser Zeit in Spanien fast drei Uhr war. Das Flugzeug begann sich stark zu bewegen und ich sage meinen Kollegen: ‚Viele Turbulenzen, schnallen Sie sich an‘“, sagt Torres der spanischen Zeitung El Pais.

Passagiere von Flug AR1133 erheben Vorwürfe: Keine Anschnallzeichen eingeschaltet

„Ich habe auf das kleine Schild geschaut, um zu sehen, ob das Licht zum Anlegen des Sicherheitsgurts an war, und ich sah, dass dies nicht der Fall war, aber ich wollte mich trotzdem anschnallen. Während ich nach dem Gurt suchte, erwischte das Flugzeug die größten Turbulenzen, ich weiß nicht, wie viele Meter es plötzlich abfiel und wir in Richtung Decke schossen“, erinnert er sich.

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„Ich habe einen kleinen blauen Fleck, aber eine andere Kollegin war drei Minuten lang gelähmt und einer anderen brach die Nasenscheidewand“, sagte Torres weiter. Seinen Angaben zufolge kümmerten sich zunächst einige Ärzte, die im Flugzeug saßen, um die Verwundeten, während die anderen Passagiere die Minuten bis zur Landung des Flugzeugs in Buenos Aires herunterzählten.

Die Turbulenzen waren so stark, dass die Notfallausrüstungen von der Decke fielen und einige Deckenplatten brachen. Aufgrund der Situation bat die Besatzung darum, dass der medizinische Dienst das Flugzeug in Buenos Aires abholte.