Panda im Zoo (Symbolbild). Foto: Imago/Artyom Geodakyan

Brüssel - Ein Panda hat am Sonnabendnachmittag einen Mann in einem belgischen Tierpark angegriffen. Der Tierpfleger habe in einem von der Öffentlichkeit abgetrennten Bereich im Pandahaus aus ungeklärter Ursache direkten Kontakt mit dem vierjährigen Panda Tian Bao gehabt. Das meldet RTL unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Belga.

Pandas sind EInzelgänger

Der Mann habe bei dem Angriff schwere Verletzungen an einem Arm und einem Bein erlitten. Weitere Mitarbeiter hätten den Vorfall schnell bemerkt und ihren Kollegen von dem Tier befreit, ohne es zu verletzen. Der Pfleger sei ins Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr bestehe der Nachrichtenagentur Belga zufolge nicht.

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Weil Pandas Einzelgänger sind und keine Eindringlinge in ihrem Territorium dulden, sei normalerweise der direkte Kontakt mit ihnen in dem betroffenen Tierpark verboten. Warum der jahrelange Mitarbeiter diese Sicherheitsvorkehrung offenbar missachtete, müsse jetzt untersucht werden.