Eine solche Savannah-Katze hatte ein Paar aus Frankreich im Internet bestellt. Was sie bekamen, schockierte sie allerdings. IMAGO/blickwinkel

Das ist mal so richtig dumm gelaufen für ein Paar aus Le Havre in Frankreich: Die zwei hatten sich im Internet eine „Savannah-Katze“ für das stolze Sümmchen von 6000 Euro gekauft. Doch was sie wirklich für ihr Geld bekamen, hätte die zwei fast hinter Gitter gebracht.

Aber der Reihe nach ...

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Auf der Suche nach einem wirklich besonderen Haustier wurde das französische Ehepaar im Internet auf einen Händler aufmerksam. Der Deal schien perfekt, die Zahlung wurde per Nachnahme vereinbart. Die Übergabe fand am Hafen statt und alles schien in bester Butter zu sein.

Paar bekommt Tiger statt Savannah-Katze

Dumm nur, dass die Neu-Besitzer schon nach wenigen Tagen merkten, dass es sich bei ihrem neuen Mitbewohner wohl doch nicht um die gewünschte Savannah-Katze – einer Kreuzung eines Servals, einer wilden Katzenart aus Afrika, mit einer Hauskatze – handelte. Der Verkäufer hatte den beiden im September 2018 stattdessen einen drei Monate alten Sumatra-Tiger aus Indonesien übergeben. Kein Scherz!

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Statt der bestellten Katze bekam das Paar aus Frankreich solch ein Tiger-Baby geliefert. IMAGO/Panthermedia

Aufgeregt riefen die zwei die Polizei. Denn während Savannah-Katzen als Haustiere kein Problem darstellen, ist so ein Tiger schon eine andere Hausnummer. Vor allem rechtlich. Er ist durch das CITES-Abkommen (Convention on International Trade in Endangered Species) geschützt, darf also weder ohne Papiere transportiert noch von Privatpersonen gehalten werden.

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Trotz der offensichtlichen Unterschiede behaupteten die beiden, sie hätten einige Tage lang nicht gewusst, dass sie ein Tigerjunges bei sich zu Hause hatten. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und das Tier in Gewahrsam.

Details des vermeintlichen Tierschmuggels wurden nun bekannt, nachdem die Staatsanwaltschaft ihren Bericht zu dem Fall veröffentlichte – zwei Jahre nach der Beschlagnahme des Tigers. Neun Verdächtige wurden in der Zwischenzeit wegen des Handels mit einer geschützten Art festgenommen. Mehrere andere Personen konnten wegen der Beteiligung an organisierter Kriminalität angeklagt werden.

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