Schnee, Eis, Felsen und eine Reihe von Windrädern: Das ist die Umgebung der 2009 in Betrieb gegangenen Forschungsstation Princess Elisabeth in der Antarktis. Foto: imago/Belga/R. Robert

Getestet, nochmal getestet,  Quarantäne, noch zwei Tests - und dann war Omikron doch durchgerutscht: 16 der 25 Forscherinnen und Forscher auf der belgischen Antarktis-Forschungsstation „Princess Elisabeth“ sind mit Corona infiziert. 

Laut einem Bericht des belgischen Portals LE SOIR MAG war der erste Fall schon am 14. Dezember ruchbar geworden. Betroffen war eine Mitglied einer komplett geimpften Gruppe, die eine Woche zuvor angekommen war - nach Tests in Belgien und bei der Ankunft in Kapstadt, zehn Tagen Quarantäne dort, einem Test vor dem Weiterflug in die Antarktis und einem fünf Tage nach der Ankunft.

Nützte alles nichts, auch nicht die Isolierung des Infizierten, er hatte bereits weitere Teammitglieder angesteckt. Jetzt muss die gesamte Mannschaft  bis zum 12. Januar in Quarantäne bleiben. Wirklich erkrankt ist niemand, keiner will weg.

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Zuletzt waren drei Mitglieder der Forschergruppe am Tag vor Heiligabend ausgeflogen worden: Der zuerst Infizierte und zwei Kollegen, deren Ansteckung erkannt worden war. Sie ließen aber leider den Virus zurück ... 

Auf der „Princess Elisabeth“, der 2009 in Betrieb genommenen Polarforschungsstation, wird in einer kaum erforschten Gegend auch ein Elektrofahrzeug getestet, das auch bei eisiger Kälte funktionieren soll.