Internet-Hit

Minecraft-Zockerin (81) sammelt Spenden für krebskranken Enkel (17)

Um ihrem krebskranken Enkel zu helfen, fing eine Oma an, Minecraft zu spielen und damit Spenden zu sammeln. Ein Riesenerfolg.

Author - Sebastian Krause
Teilen
Oma Sue spielt Minecraft und sammelte damit Spenden für ihren krebskranken Enkel.
Oma Sue spielt Minecraft und sammelte damit Spenden für ihren krebskranken Enkel.Screenshot/Youtube GrammaCrackers

Es war ein Schock. Ihr Leben ist seitdem nicht mehr so, wie es vorher einmal war. 2024 erhielt Oma Sue die Nachricht, dass ihr 17 Jahre alter Enkel an Krebs erkrankt ist. Die Diagnose: niederschmetternd. Sie veränderte alles. Tränen kullerten.

Doch anstatt in Trauer, Hilflosigkeit und Verzweiflung zu verfallen, wollte Oma Sue helfen – und kam auf eine kuriose Idee. Sie ließ sich von ihrem Enkel das Computerspiel Minecraft erklären. Zunächst nur, um mehr Zeit mit ihrem Jack zu verbringen. Daraus wurde aber etwas Größeres – und veränderte das Leben von Oma Sue erneut.

Bruder richtet Kampagne auf Spendenplattform ein

Die 81 Jahre alte Frau gründete den Youtube-Kanal „GrammaCrackers“, um der ganzen Welt an ihren Abenteuern bei Minecraft teilhaben zu lassen. Seitdem ist sie ein Internet-Hit.

Unter den Videos befand sich zusätzlich ein Link auf die Online-Spendenplattform gofundme.com. Dort hatte Jacks Bruder Austin eine Kampagne erstellt, um Spenden für die enormen Behandlungskosten einzusammeln.

Seitdem ist der Kanal von Oma Sue ein Riesenerfolg. Zwar gibt es nur elf Videos auf der Seite – allerdings mit 186.000 Abonnenten. Das erfolgreichste Video bringt es auf knapp 600.000 Aufrufe.

Es kommen genug Spenden rein

Wichtiger noch: Auf dem Spendenkonto kamen etwas mehr als 35.000 US-Dollar zusammen. Zudem brachten die Videos regelmäßig Spenden zwischen 1 und 5000 US-Dollar ein.

„Wir waren alle völlig fassungslos, dass sie es geschafft hat, das Spiel zu verstehen, und von da an nahm alles seinen Lauf“, sagte Austin Self dem US-Nachrichtensender CNN. „Es war einfach sehr rührend zu sehen, wie freundlich alle zu mir und meiner Oma waren“, ergänzte Jack.

Am Ende zahlte sich das Zocken von Oma Sue aus: Die Behandlung war erfolgreich. Jack ist heute krebsfrei.

Wie ist Ihre Meinung dazu? Bitte schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com