Auch eine Weltrekordlerin muss mal entspannen: Merle Liivand ganz relaxt in ihrem Element. IMAGO / Scanpix

In alten Märchen und Erzählungen ist immer wieder die Rede von Meerjungfrauen, bildhübsche Damen die halb Fisch und halb Mensch sind. Solche Wesen gibt es leider nicht, aber bei Merle Liivand könnte man schon glauben, dass sie halb Fisch ist. Sie hat es nämlich bereits zum zweiten Mal geschafft, ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen – und zwar mit der längsten Strecke, die mit einer Monofin im Wasser zurückgelegt wurde.

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Sie schaffte es, eine Strecke von 42 Kilometern in 11 Stunden und 54 Minuten zu schwimmen und das alles, ohne ihre Arme zu benutzen. Damit brach sie ihren vorherigen Rekord von 30 Kilometern, den sie einst in 9 Stunden und 19 Minuten aufgestellt hatte.

Merle Liivand startete bereits bei den Olympischen Spielen

Beide Rekorde hat sie in Miami Beach in Florida aufgestellt. Sie selbst stammt allerdings aus Estland. Für ihre Heimat war Merle Liivand bereits mehrfach bei Wettbewerben und sogar bei den Olympischen Spielen unterwegs.

Es geht ihr aber nicht nur ums Prestige. Merle Liivand setzt sich auch für den Schutz der Meere ein. Sie will mit ihren Rekorden Aufmerksamkeit für die bedrohten Ozeane erzeugen, mit denen sie sich verbunden fühlt „Ich wurde mit Autoimmun-Problemen geboren. Ich habe angefangen zu Schwimmen, als meine Lungen kollabierten. Heute kämpfe ich für die Lungen von Mutter Erde“, sagt sie.

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Die Monofin lässt einen doch fast schon wie eine Meerjungfrau aussehen. (Symbolbild) IMAGO/agefotostock

Auch gefährliche Meerestiere halten sie nicht auf

Für die Meere kämpfen heißt aber auch manchmal, gegen die Meere zu kämpfen. Denn bei ihrem Sport wurde sie auch schon von einer Qualle gestochen. Trotz der Schmerzen macht die „Meerjungfrau“ weiter „An den Zeiten zu denen ich mich schlecht fühlte, musste ich mich daran erinnern, dass ich nur ein Instrument zwischen den Meeren und den Menschen bin und ich will, dass meine Botschaft gehört wird“.

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Aber nicht nur gefährliche Meeresbewohner traf sie. Quasi als Belohnung wurde sie bei ihre Weltrekord von Delfinen und einer Seekuh mit ihrem Baby begleitet, was Merle daran erinnerte, wie wichtig ihr Einsatz ist.