„Nur Luxus-Vermietung“: Eines der neuen Werke von Banksy an einer Strandmauer in Cromer. Banksy/PA Media/dpa

Der mysteriöse britische Streetart-Künstler Banksy hat sich zu einer ganzen Reihe von kürzlich aufgetauchten Werken an der englischen Nordseeküste bekannt.

Eine hungrige Möwe landet an der Seite eines Hauses in Lowestoft. Banksy/PA Media/dpa

In den vergangenen Tagen waren in Städten wie Great Yarmouth, Gorleston und Cromer Wandgemälde aufgetaucht, die dem Stil des Künstlers entsprachen. Darunter waren ein tanzendes Paar über einer Bushaltestelle, ein kleiner Junge beim Sandburg-Bauen und eine Reihe von Einsiedlerkrebsen.

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Den Spekulationen über ihre Herkunft bereitete der Künstler am Freitagabend schließlich ein Ende, als er ein Video auf seinem Instagram-Auftritt veröffentlichte.

In seinem Video zeigt Banksy aber nicht sein Gesicht

Zu sehen ist darauf eine nicht identifizierbare Person, die mit dem Wohnwagen von Ort zu Ort fährt. Überschrieben ist das Video mit dem Titel „A Great British Spraycation“ - ein Wortspiel aus Staycation (Urlaub zuhause) und Spray (Sprühen) - der bevorzugten Arbeitsmethode Banksys.

Teilweise kann man auch beobachten, wie die Kunstwerke entstehen. Die englische Nordseeküste war einst ein beliebtes Ferienziel vieler Briten, ist aber seit Jahrzehnten wirtschaftlich abgehängt.

Am Strand von Lowestoft: Banksys. Ratte lässt es sich gut tun. Bankys/Justin Tallis/AFP