Eggenfelden: Krankenwagen stehen vor der Notaufnahme der Rottal-Inn Kliniken in Eggenfelden. dpa

Angst vor Bombe statt Freude über Süßes: Ein Paket hat in einer Klinik im einstigen Corona-Hotspot-Landkreis Rottal-Inn einen Alarm ausgelöst. Eine „vermummte Person“ habe in der Eingangshalle der Rottal-Inn-Klinik im niederbayerischen Eggenfelden das Paket abgestellt und das Gebäude verlassen, teilte die Klinik am Mittwoch mit.

Lesen Sie auch: Studie: Neues Corona-Medikament von Pfizer ist hochwirksam>>

Eine Sondergruppe des Landeskriminalamtes untersuchte das verdächtige Paket auf Sprengstoff. Kurz darauf die Entwarnung: Es enthielt Süßigkeiten, Kaffee und eine Dankeskarte an die Beschäftigten der Klinik.

Süßes bitte nur sichtbar 

Das Verhalten der oder des Unbekannten am vergangenen Sonntag habe bei den Mitarbeitern zu großer Unsicherheit geführt, hieß es in der Mitteilung. Denn sie hätten in der Pandemie nicht nur Dankbarkeit, sondern auch Anfeindungen erlebt. Rottal-Inn gehörte lange zu den Landkreisen mit den höchsten Inzidenzen in Deutschland.

Das Klinikum bat darum, Geschenke möglichst unverpackt und direkt am Empfang abzugeben, um Missverständnisse zu vermeiden. Man freue sich jedoch sehr über Spenden und Geschenke.