Das ausgebrannte Wrack des Autos am Fahrbahnrand in Brunsbüttel.    dpa/Karsten Schröder/Westküsten-News

Die Leben von drei jungen Menschen – einfach so vorbei. Und das, weil ein junger Fahrer vermutlich viel zu schnell unterwegs war.

Drei Jugendliche sind bei einem Autounfall in Schleswig-Holstein im Fahrzeug verbrannt. Sie waren im Auto eingeklemmt, als der Wagen in Flammen aufging. Den Rettern gelang es wegen der Hitze nicht, sie aus dem Wrack zu befreien, wie die Feuerwehr mitteilte. Erst nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die Einsatzkräfte die Menschen bergen – sie waren alle tot.

Lesen Sie auch: Supertechnik gegen Raser: Kommt jetzt der Mehrfachblitzer? Die neue Tempo-Messtechnik >>

War der Fahrer etwa zu schnell unterwegs?

Zuvor war der 19-jährige Fahrer am frühen Samstagmorgen mit dem Auto vermutlich viel zu schnell durch einen Kreisel gefahren, wie die Polizei mitteilte. Das Auto sei von der Fahrbahn abgekommen und dann mit hohem Tempo gegen einen Baum geprallt.

Unmittelbar danach sei der Wagen dann in Flammen aufgegangen, hieß es. Der Fahrer schleuderte den Angaben zufolge mit seinem 18-jährigen Beifahrer aus dem Fahrzeug. Sie kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr, so die Feuerwehr. Drei weitere Mitfahrer saßen auf der Rückbank. 

Straße nach Unfall komplett gesperrt

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 5 bei Brunsbüttel in Schleswig-Holstein vorübergehend komplett gesperrt. Die Ermittlungen zur Fahrtauglichkeit des 19-Jährigen dauern an. Die Identität der Getöteten war am Samstag zunächst nicht geklärt.