Der Unfall mit zwei Toten nahe der Grenze zu Deutschland ereignete sich nach einer versuchten Geldautomaten-Sprengung in Emmerich am Niederrhein. Foto: Arnulf Stoffel/dpa

Kleve - Kurz nach dem Versuch, im niederrheinschen Emmerich einen Geldautomaten zu sprengen, sind am Freitag offenbar zwei der drei mutmaßlichen Täter bei einem Verkehrsunfall in den benachbarten Niederlanden ums Leben gekommen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Das Trio hatte sich am frühen Morgen gegen 04.00 Uhr an dem Geldautomaten zu schaffen gemacht, wie die Polizei Kleve mitteilte. Offenbar ohne Beute flüchteten die Täter in einem Auto.

Um 04.50 Uhr wurden die deutschen Polizisten dann von ihren niederländischen Kollegen über den tödlichen Verkehrsunfall informiert, der sich auf einer Autobahn unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze ereignet hatte. An dem Unfall beteiligt war demnach der Wagen der drei mutmaßlichen Täter von Emmerich - ihr Fahrzeug war an dem Geldautomaten von einer Überwachungskamera aufgenommen worden.

Auch wurden in dem Unfallwagen in den Niederlanden Kleidungsstücke gefunden, die auf dem Video vom Tatort in Emmerich zu sehen waren. Der Verbleib des dritten mutmaßlichen Täters war zunächst unklar, nach ihm wurde gefahndet.