Seit vielen Monaten hilft das Tragen von Masken bei der Eindämmung der Pandemie, dennoch haben es noch immer nicht alle verstanden. Imago/Penofoto

Bei den Worten Maskenverweigerer und Tankstelle schrillen schnell die Alarmglocken. Unweigerlich kommen die Erinnerungen an den Fall aus dem September wieder hoch, als ein Maskenverweigerer und Querdenker-Sympathisant einen Tankstellenmitarbeiter erschoss. Der Student, der sich sein Studium mit dem Job finanzierte, hatte den Mann auf die Maskenpflicht hingewiesen. Nun rastete nahe des bayerischen Regensburg wieder ein Maskenverweigerer an einer Tankstelle aus. Diesmal mit einem besseren Ausgang.

Maskenverweigerer in der Takstelle

Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, wollte ein Mann am Donnerstagabend gegen 21.10 Uhr an der Tank- und Rastanlage Pentling in der Nähe von Regensburg zunächst ohne Maske bezahlen, was der 25 Jahre alte Mitarbeiter der Tankstelle jedoch nicht zulassen wollte und ihn auf die Maskenpflicht hinwies.

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Doch anstatt eine Maske aufzusetzen und sich für die Missachtung der Regeln zu entschuldigen, stürmte der Mann aus der Tankstelle und machte sich daran wegzufahren, ohne den fälligen Betrag von 37 Euro zu zahlen. Der Mitarbeiter der Tankstelle versuchte daraufhin, das verschneite Kennzeichen des Autos freizulegen, um dokumentieren zu können, wer genau hier die Zeche prellte.

Maskenverweigerer überfuhr beinahe den Tankstellenmitarbeiter

Genau in diesem Moment stieg der maskenlose Benzindieb aber aufs Gas und fuhr los. Der Tankstellenmitarbeiter konnte sich nur noch mit einem Sprung auf die Motorhaube retten. Beim Versuch, den Autofahrer zum Anhalten zu bewegen, ging im Anschluss noch die Windschutzscheibe des Autos zu Bruch.

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Mehrere Polizeistreifen eilten anschließend zur Tankstelle und lösten die Situation auf. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, bestätigten dabei die Aussage des Tankwarts. Den Autofahrer erwarten nun Strafanzeigen wegen Unterschlagung, Beleidigung und Nötigung.