Für die Mutter und eine Tochter kam nach einem Unglück in Großen-Linden jede Hilfe zu spät (Symbolbild).
Für die Mutter und eine Tochter kam nach einem Unglück in Großen-Linden jede Hilfe zu spät (Symbolbild). dpa

Die Tragödie ereignete sich zwei Stunden vor Mitternacht: In Großen-Linden im Landkreis Gießen in Hessen sind am späten Dienstagabend eine Mutter (55) und ihre 20-jährige Tochter ums Leben gekommen. Sie wollten am Bahnhof die Gleise überqueren, als ein Zug sie erfasste. Die zweite Tochter der Frau, eine 19-Jährige, kam mit einem Schock ins Krankenhaus.

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Das Unglück passierte gegen 22 Uhr. Offenbar wollte die Familie noch einen Zug nach Kassel erwischen, war aber spät dran. Also überquerte die Mutter mit ihren erwachsenen Töchtern die Gleise.

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Zug erfasst Mutter und Tochter mit 160 km/h – zweite Tochter bleibt beim Unglück unverletzt

Genau in diesem Augenblick habe sich ein Regionalexpress in Richtung Frankfurt genähert, der an der Haltestelle planmäßig nicht anhält. Mit rund 160 km/h war der Zug unterwegs, hatte keine Chance zu bremsen. Die Mutter schaffte es nicht mehr rechtzeitig aus dem Gleisbett. Ihre ältere Tochter wollte ihr nach ersten Erkenntnissen der Polizei noch zu Hilfe kommen. Und bezahlte das ebenfalls mit ihrem Leben. Beide Frauen wurden vom Zug erfasst und starben noch am Unglücksort.

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Die zweite Tochter, eine 19-Jährige, blieb unverletzt, sie erlitt aber einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei mussten auch im Zug zwei Menschen aufgrund eines Schocks behandelt werden. Die Gleise an der Haltestelle Großen-Linden waren nach dem Unglück mehrere Stunden gesperrt.

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