Der Marienplatz in München. Foto: imageBROKER/Manfred Bail

In der bayerischen Hauptstadt München ist die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen mit. Demnach lag der Wert bei 50,6 (Datenstand 12.10.2020, 0 Uhr). Auch die Landkreise Regen und Fürstenfeldbruck sowie die Städte Memmingen und Rosenheim in Bayern übertreffen nach offiziellen Angaben derzeit den kritischen Wert.

München hatte den Corona-Warnwert schon einmal überschritten. Daraufhin wurden verschärfte Corona-Regeln umgesetzt. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind bis einschließlich Donnerstag Treffen im privaten und öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie nur in Gruppen von maximal zehn Personen gestattet.

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Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wie Hochzeiten oder Geburtstagen gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Im Zuge der Verschärfung war auch die Möglichkeit des Alkoholkonsums eingeschränkt worden. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Gesundheitsämter laut RKI in der Landeshauptstadt München 12.592 nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet.

Auch die Stadt Duisburg in Nordrhein-Westfalen hat die wichtige Warnstufe gerissen. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen hervorgeht, liegt der Wert nun bei 50,1. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Gesundheitsämter in der Stadt 3251 nachweisliche Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet.

Am Sonntag hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) einheitliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Corona-Hotspots angekündigt. Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt in NRW die Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschreiten, sollen sich dort nur noch bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Außerdem sollen in diesem Fall Öffnungszeiten von Kneipen und Restaurants eingeschränkt werden.