Der Blick auf die Skyline Singapurs von einer Bar im obersten Stockwerk des Marina Bay Sands. Foto: Stephen Morrison/EPA/dpa

In Singapur dürfen die Menschen bald wieder im Club tanzen gehen: Im Dezember sollen in dem südostasiatischen Stadtstaat erstmals seit Beginn der Corona-Krise 25 Clubs und Karaoke-Bars wieder öffnen – allerdings zunächst nur probeweise. Zudem müssen Besucher einen negativen Corona-Test vorweisen und im Inneren eine Maske tragen, teilte die Singapore Nightlife Business Association (SNBA) mit. Auch darf nach 22.30 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Es werde noch eine Weile dauern, bis die Lokale wieder ohne Einschränkungen öffnen dürften, so die Regierung.

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In vielen Ländern Südostasiens scheint die Pandemie mittlerweile weitgehend unter Kontrolle zu sein. Jedoch sind die Regierungen sehr vorsichtig und lockern Maßnahmen nur zögernd. Auch die Grenzen in der Region sind größtenteils noch dicht.

Singapur lässt mittlerweile wieder Besucher aus Australien, Brunei, China, Neuseeland und Vietnam ins Land. Öffnungen für Geschäftsreisende aus anderen Ländern sind geplant.

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In der Wirtschaftsmetropole mit ihren 5,7 Millionen Einwohnern haben sich bis heute fast 60.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Bei den meisten Betroffenen handelte es sich um junge Arbeitsmigranten, die auf engstem Wohnraum leben.

Mittlerweile stecken sich täglich weniger als zehn Menschen an. Insgesamt hat Singapur zudem eine der niedrigsten Todesraten in Verbindung mit Covid-19: Es gab bisher 28 Tote.