Skorpion (Symbolbild) Imago/McPHOTO

Polizisten haben in einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Hamm rund 30 verwahrloste und teilweise giftige exotische Tiere entdeckt. Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, stießen sie bei einem Einsatz dort zufällig auf diverse Spinnen, Geckos, Skorpione, Tausendfüßler sowie vier Schlangen. Zwei weitere Schlangen waren bereits verendet. Dazu kamen noch zwei Hauskatzen.

Mieterin wurde länger nicht gesehen

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen Einsatz wegen einer etwaigen Notlage. Die 29-jährige Mieterin der Wohnung war von Nachbarn länger nicht gesehen worden, zudem kamen aus dieser verdächtige Gerüche. Feuerwehr und Polizei rückten am Mittwoch an, um die Tür zu öffnen. Die Mieterin wurde nicht angetroffen, dafür stießen die Einsatzkräfte aber auf die unversorgten Tiere.

Die Beamten riefen Mitarbeiter eines Tierheims zur Hilfe, die die Tiere an sich nahmen. Von der Mieterin fehlte demnach bislang jede Spur. Gegen sie wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Auch die Herkunft der Tiere soll geklärt werden.