Mecklenburg-Vorpommern öffnet über die Feiertag die Hotel - wie hier in Boltenhagen.  Foto: Jens Büttner/dpa

Hotels und Pensionen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen vom 23. Dezember bis 1. Januar für Gäste öffnen, die ihre Familie besuchen. Drei Übernachtungen seien erlaubt, teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Wirtschaft, Kommunen und Verbänden mit.

Zuvor hatten bereits Berlin, Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen angekündigt, Hotelübernachtungen über die Weihnachtsfeiertage zu erlauben. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte dazu: „Wenn es eine Reise ist, die nicht touristischer Natur ist, dann gibt es auch eine Übernachtungsmöglichkeit in den Hotels.“

„Aber der Ausgangspunkt ist ein anderer“, fügt er hinzu. „Zu Hause bleiben ist der dringende Appell, nicht herumreisen.“ Wo es aber doch nötig sei, Familienmitglieder zu besuchen, gehe er davon aus, dass das keine touristische Reise sei, bei der man durch die Stadt gehe, sich Sehenswürdigkeiten anschaue oder Einkaufen gehe.

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält eine Hotelübernachtung für Weihnachtsbesuche für vertretbar. Altmaier sagte am Freitag bei einer Videoschalte zu finanziellen Corona-Hilfen, wenn es zugelassen sei, dass Zusammenkünfte über Weihnachten in einem engen Rahmen stattfinden, dann sei es aus seiner Sicht auch „vertretbar“, dass dafür dann „Hotelübernachtungs-Kapazitäten“ zur Verfügung gestellt werden.

Dagegen hatte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) deutlich gemacht, wer über Weihnachten Verwandte besuche, solle nicht im Hotel übernachten können.