Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an der Unfallstelle auf der Autobahn 14 bei Halle im Einsatz. dpa/Heiko Rebsch

Horror-Crash auf der Autobahn A14 bei Halle! Bei einem schweren Verkehrsunfall in Sachsen-Anhalt sind mindestens drei Menschen getötet und 18 weitere verletzt worden. Der Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge ereignete sich nach Angaben der Polizei am Donnerstagnachmittag in Fahrtrichtung Dresden. Die Unfallstelle wurde voll gesperrt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Horror-Crash bei Halle: So soll sich der Unfall ereignet haben

Nach Polizeiangaben waren in den Unfall zwei Pkw und zwei Kleintransporter verwickelt. Nach Angaben vom Freitagmorgen soll ein Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Halle-Trotha und Halle Tornau auf ein Auto aufgefahren. Daraufhin wurde das Auto mit drei Insassen weggeschleudert und kollidierte mit einem weiteren Fahrzeug und einem weiteren Kleintransporter.

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Alle drei Insassen des Autos verstarben noch an der Unfallstelle. Bei den Insassen handelt es sich um drei Personen aus Sachsen. Zudem wurden 14 Personen schwer, und fünf weitere leicht verletzt. Die Verletzten wurden den Angaben zufolge teils mit Rettungshubschraubern sowie mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

An der Unfallstelle waren Menschen in Fahrzeugen eingeklemmt, Trümmerteile auf der Fahrbahn verteilt. Von einem Auto, das in die Böschung neben der Fahrbahn geriet, waren nur noch Reste zu erkennen. Die Front eines Kleintransporters war vollständig zerstört. Ein weiterer war in eine Leitplanke gekracht.

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Auch eine Fußballmannschaft wurde in den Unfall verwickelt

Eine Polizeisprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, in einem der Fahrzeuge hätten sich Mitglieder eines Sportvereins befunden. Der „Mitteldeutschen Zeitung“ zufolge war ein Kleintransporter des Fußballvereins Fortuna Magdeburg in den Unfall verwickelt. Der Verein aus Sachsen-Anhalt bestätigte das am Donnerstagabend in den Sozialen Netzwerken. Betroffen seien die B-Junioren, die sich auf dem Weg zu einem Spiel in Merseburg befunden hätten.

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Bei den tödlich Verletzten handle es sich nicht um Angehörige des SV Fortuna Magdeburg, hieß es. Alle Spieler und Trainer wurden aber ins Krankenhaus gebracht. „Ein schrecklicher Unfall auf der A14, bei dem leider auch Menschen ums Leben gekommen sind. Wir wünschen allen Angehörigen viel Kraft in diesen schweren Stunden. Und allen Verletzten eine hoffentlich schnelle Genesung“, schrieb der 1. FC Magdeburg bei Twitter. Zur Identität der Toten und Verletzten konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.