Die Ärztin Marion Kiechle und der Sportmoderator Marcel Reif Felix Hörhager/dpa

Sportreporter Marcel Reif hat seine Lehren aus zwei gescheiterten Ehen gezogen: „Wenn kein Respekt und kein Vertrauen da ist, nützt der beste Sex nichts. Dann überlebt die Ehe nicht. Man kann sich nicht von einer Ekstase in die nächste hangeln und der Alltag ist eine Katastrophe“, erklärt der 72-Jährige im Gespräch mit dem Promi-Magazin Bunte.

Das Wort „Augenhöhe“ mag der Journalist zwar nicht, „aber die Idee ist richtig“, sagt er. Reif ist seit April 2010 in dritter Ehe mit der Medizinerin und ehemaligen Ministerin Marion Kiechle verheiratet – für die 61-Jährige ist es die vierte Ehe. „Jeder Tag ist eine Herausforderung, aber das lieben wir beide. Ich habe noch nie so viel gelacht wie mit meinem Mann,“ sagt die Inhaberin des Lehrstuhls für Gynäkologie der TU München.

Ganz und gar nicht auf Augenhöhe, sondern eher auf Kriegsfuß, steht der ehemalige Sportkommentator mit der Waschmaschine. Den „einen oder anderen Kaschmir-Pulli“ habe er schon geschrumpft oder verfärbt, sagte seine Frau. „Aber es wird immer besser.“

„Ich habe einen sehr emanzipierten Mann, und er ist ein toller Gesprächspartner“, sagte Kiechle. Er koche, kaufe ein und räume im Haushalt auf. Einen Macho als Partner könne sie sich nicht vorstellen: „Ich könnte jetzt keinen zu Hause haben, der sich hinsetzt und die Füße hochlegt – das geht nicht.“