Die gefälschte Sterbeurkunde mit dem Tippfehler: Ein Buchstabendreher wurde dem Mann zum Verhängnis. Foto: Nassau County District Attorney's Office via AP

Ein 25-jähriger Mann hat im US-Bundesstaat New York seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um damit eine Gefängnisstrafe zu vermeiden. Die Staatsanwaltschaft in Nassau County entdeckte auf der Sterbeurkunde des Mannes jedoch einen Tippfehler und ließ den Betrug auffliegen.

Auf den ersten Blick sah die angebliche Sterbeurkunde des 25-Jährigen wie ein offizielles Dokument aus, aber es gab ein Problem: Bei dem Wort „Registry“ waren Buchstaben vertauscht worden, sodass daraus „Regsitry“ wurde, sagte eine Staatsanwältin der Nachrichtenagentur AP. Auch die Schriftart und Schriftgröße seien verdächtig gewesen. Die Gesundheitsbehörde habe schließlich bestätigt, dass es sich bei der Sterbeurkunde um eine Fälschung handelte.

Der 25-Jährige sollte im Oktober letzten Jahres wegen Diebstahls zu einem Jahr Gefängnis verurteilt werden. Er fälschte die Sterbeurkunde, um mithilfe seiner Verlobten seinen damaligen Anwalt, die Staatsanwaltschaft und den Richter von seinem Tod zu überzeugen. Nun muss der Mann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren rechnen: Wegen der gefälschten Urkunde sowie wegen Besitzes eines gestohlenen Autos und des versuchten Diebstahls eines Lastwagens.