Ein Mann mit Raketenrucksack geht während einer Veranstaltung in die Luft (Symbolbild). Foto: Valery Hache /AFP

Im Umkreis des Flughafens von Los Angeles ist nach Berichten von Piloten der Träger eines Raketenrucksacks in der Nähe von landenden Maschinen herumgeflogen. Das FBI leitete deswegen eine Untersuchung ein. Auch die Flugaufsichtsbehörde FAA ging nach eigenen Angaben den Berichten der Piloten nach.

Mindestens zwei Piloten hatten gemeldet, dass der Mann oder die Frau mit dem sogenannten Jetpack am Sonntagabend (Ortszeit) den Weg von landenden Flugzeugen gekreuzt habe. „Tower, American 1997. Wir sind gerade an einem Typen mit einem Jetpack vorbeigeflogen“, sagte ein Pilot von American Airlines in einer von einem örtlichen Fernsehsender abgespielten Funkbotschaft an die Fluglotsen.

Nach Angaben dieses Piloten wurde das Jetpack in 275 Meter Entfernung von seinem Flugzeug in einer Höhe von 915 Metern gesichtet. Ein zweiter Pilot einer anderen Airline meldete kurz danach an den Tower: „Wir haben gerade den Typen gesehen, der mit dem Jetpack an uns vorbeigeflogen ist.“ So was gebe es „nur in L.A.“ kommentierte dies ein Fluglotse – „L.A.“ ist die Kurzform für Los Angeles.

Luftfahrtexperten mutmaßten in örtlichen Medien, bei dem Jetpack-Einsatz habe es sich wohl um einen Scherz gehandelt – der leicht in einer Tragödie hätte enden können. Durch den Jetpack-Flug hätte ein Unfall mit einem der Flugzeuge verursacht werden können, sagten die Fachleute. Ein Jetpack ist ein Antriebsgerät, das zur Beförderung einzelner Menschen durch die Lüfte auf deren Rücken angebracht wird.