Polizeikräfte am Samstagabend nach den tödlichen Schüssen auf der Kirmes. dpa/Markus Klümper

Samstagabend auf einer Kirmes im Sauerland: Viele Menschen schlendern auf der Vergnügungsmeile, doch dann fallen Schüsse: Ein 40-Jähriger fällt zu Boden und erliegt später seinen schwersten Verletzungen. Vorausgegangen war ein Streit.

Tödliche Schüsse in der Stadt Lüdenscheid im sauerländischen Regierungsbezirk Arnsberg (NRW): Ein 40-jähriger Mann ist in Folge eines eskalierten Streits zwischen mehreren Personen gestorben.

Mehrere Schüsse gefallen, Polizei fahndet nach mutmaßlichen Tätern

Soviel steht bisher fest: Der Mann sei am Samstagabend am Ausgang des Festgeländes von dem Projektil getroffen worden und wenig später in einem Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Zuvor war es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 16-Jährigen und einer sechsköpfigen Gruppe gekommen. Als der Jugendliche und sein Vater die Gruppe habe zur Rede stellen wollen, seien alle geflohen.

Zwei von ihnen gaben den Angaben zufolge Schüsse aus einer Schreckschusswaffe und aus einer scharfen Schusswaffe ab. Dabei sei der 40-Jährige getroffen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nun nach Hinweisen zu den jungen Männern, die schätzungsweise zwischen 16 bis 20 Jahre alt sein sollen.