In Köln soll eine damals 16-Jährige an einen kriminellen Clan verkauft worden sein (Symbolbild).
In Köln soll eine damals 16-Jährige an einen kriminellen Clan verkauft worden sein (Symbolbild). imago/YAY Images

Dass das mitten in Deutschland möglich ist, ist wirklich ein wahr gewordener Albtraum. Offenbar werden auch hierzulande junge Mädchen verkauft – von ihren eigenen Vätern und an kriminelle Clans. Laut Bild-Bericht kostet ein Kind demnach rund 85.000 Euro – unter bestimmten Voraussetzungen.

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Die Staatsanwaltschaft in Köln befasst sich derzeit mit dem Fall Romina. Angeblich kein Einzelfall. So viel vorweg: Die junge Frau wurde festgenommen und zu drei Jahren Haft verurteilt, weil sie des mehrfachen Diebstahls innerhalb der organisierten Verbrecherszene beschuldigt wird. Doch im Zuge der Ermittlungen tauchten offenbar unfassbare Details zum Leben des Mädchens auf.

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Preise beim Mädchenhandel von verschiedenen Faktoren abhängig

So wurde bei einer Hausdurchsuchung etwa ein Vertrag gefunden, in dem Romina – damals 16 Jahre jung – wie Ware von ihrem eigenen Vater verkauft worden sei – an den berüchtigten Familien-Clan Ivanovic in Köln.

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So einen guten Preis jedoch konnte der Mann nur für sein Kind erzielen, weil er es nicht nur als Jungfrau, sondern auch als besonders gute Diebin angepriesen haben soll. Sie würde das Geld schnell wieder einspielen.

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Bild zitiert auch aus dem Kaufvertrag. Dort heißt es: „Hiermit wird bestätigt, dass der oben genannte Käufer an den oben genannten Verkäufer für die Tochter (...) eine Anzahlung in Höhe von (...) Euro geleistet hat. Der noch offene Betrag von (...) Euro wird in bar übergeben, sobald der Bräutigam und die Braut miteinander geschlafen haben.“ Außerdem steht da: „... seine Schwiegertochter muss Jungfrau sein.“ Und: „Sie muss ihre Schwiegermutter, ihren Mann sowie ihren Schwiegervater respektieren und gehorchen.“ Ansonsten könne der Käufer vom Kauf zurücktreten.

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Verkauftes Mädchen erpresst 

Romina sei mit diesem Schreiben verkauft und anschließend mit dem Enkel des Clan-Chefs verheiratet worden, lebe seitdem in der riesigen Familien-Villa, sei dort quasi eingesperrt und dürfe das Haus nur verlassen, um auf Diebeszug mit den anderen Frauen des Hauses zu gehen. Diese Bande habe es demnach laut Staatsanwaltschaft wohl vor allem auf Senioren abgesehen, die leicht ablenkbar und deshalb leichte Opfer sind.

Das Mädchen, das von ihrem eigenen Vater verkauft wurde, soll mittlerweile zwei Kinder mit dem Clan-Mitglied haben. Sie soll versucht haben abzuhauen, sei aber von Familienmitgliedern zurückgeholt worden. Mit den Kindern sei sie unter Druck gesetzt worden – man würde sie ihr wegnehmen.

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Wie viel Leid kann eine junge Frau eigentlich ertragen? Warum sind solche Horror-Geschichten mitten in Deutschland überhaupt möglich? Fragen, auf die die Staatsanwaltschaft nun eine Antwort finden muss.